Konecny, Jaromir

Dönerröschen

cbt

6,99 €

 

Der 16-jährige Jonas zieht mit seinen Eltern und Napoleon, dem Familienhund, vom ruhigen Oberhaching ins Münchner "Ghetto" Neuperlach. Neben vielen ungewohnten kulturellen Missverständnissen verknallt er sich in dei Türkin Sibel. Doch dann bekommt er es mit der Angst zu tun: Immer wieder hört man doch von Ehrenmorden, Zwangsheiraten und noch viel Schlimmerem - oder etwas doch nicht?!...

Jaromir Konecny hatte für seinen Roman wieder mal eine urkomische Idee, die er dann glücklicherweise genauso lustig umgesetzt hat: In der Story von Dönerröschen. Allein das Cover lässt den Leser schließen, dass im Laufe der Lektüre nicht nur ein Vorturteil vom Tisch geräumt wird.

Das Buch hilft auf witzige Weise Vorurteile von beiden Seiten aufzuräumen.

Viel dazu sagen kann man nicht: Lustig, amüssant, typisch Jaromir Konecny. Doch es liegt bestimmt nicht jedem. Allein die, in meinen Augen, geniale Erzählweise wird sicherlich bei anderen ein großer Kritikpunkt sein. Bei mir bekommen die "türkisch-deutschen" Dialoge jedoch Pluspunkte gutgeschrieben.
Zwei völlig verschiedene Kulturen lernen sich dank dieses Romans kennen - und lieben.
Abgezogen von der Gesamtpunktzahl wird jediglich ein Punkt: Denn die Charaktere hätten etwas besser/mehr ausgearbeitet sein können!

Fazit: Ein typisches Konecny-Buch, diesesmal voller einfacher, aber liebenswerter Charaktere und rasend komischen kulturellen Missverständnissen!

 

9 von 10 Punkte

 

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