Konecny, Jaromir

Jäger des verlorenen Glücks

cbt

384 S., TB

(-)

 

In schlechten Zeiten hat das Böse einfach mehr Glück als das Gute und die Welt steht Kopf.

Eben noch ein armer verwaister Junge, findet sich Thomas plötzlich in einem nigelnagelneuen Mercedes wieder, am Steuer ein Typ, der behauptet sein Vater zu sein – und von ihm verlangt die Welt zu retten. Völlig verrückt, oder? Noch absurder: Nur ein unverdorbenes Glückskind kann diese Mission erfüllen und deshalb muss Thomas um jeden Preis seine Jungfräulichkeit bewahren. Genau das ist aber ein Riesenproblem, wenn ihn allerorts verführerische Märchenmädchen mit Kussmündern umgarnen…

 

Achja, ein typischer Konecny schlägt wieder zu.

Mit dem Jäger des verlorenen Glücks hat Jaromir Konecny wieder eine Punktladung gesetzt. Er kombiniert geschickt Humor, Witz , Story mit dem nötigen Ernst zu einem gelungenen Gesamtpaket.

Nicht nur inhaltlich top, sondern auch die Protagonisten sind einsame Spitze. Gerade mit Thomas kann man sich sofort anfreunden und verstehen, wie er handelt. Weil er einfach authentisch beschrieben und charakterisiert wird. Dazu eine urkomische und wahnsinnig lebendige Geschichte und schon hat der Autor ein tolles Jugendbuch beisammen, in dem er nicht nur Witz und Spaß, sondern auch ernstere Themen mit einbaut. Toll!

Der Schreibstil - ich sage es immer - ist typisch Konecny. Immer gleich, immer gut, immer unterhaltsam!

 

Fazit: Wieder überzeugt der Autor mit der richtigen Mischung aus tollen Charakteren, spannender Geschichte und jeder Menge Humor und Witz.

 

 

10 von 10 Punkte

 

 

 

 

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