Landorff, Max

Die Siedlung der Toten

Fischer Verlag

320 S., broschiert

14,99 €

 

 

Sie liegt idyllisch, doch sie atmet das Böse: die Siedlung.

Mit einem Kopfschuss hingerichtet sitzt die Frau in ihrem Rollstuhl, aufrecht wie eine Mumie in ihrem Chanel-Kostüm – die letzte Bewohnerin der Siedlung. Idyllisch war es hier einst in den Bungalows an der Isar. Bis man die Leichen fand: 18 Tote, im Kreis angeordnet um eine Feuerstelle. Alle waren sie Bewohner der ersten Stunde. Welches Grauen verbirgt sich bis heute in der Siedlung?

 

Ein extrem spannender, mysteriöser und unheimlicher Klappentext, der eben diese Attribute auch für die Story verspricht. Diese waren zwar über Weite Strecken vorhanden, aber es gab zwei entscheidende Faktoren, die mir das Lesevergnügen geraubt haben.

Zum einen der extrem kühle, kalte und sachliche Schreibstil, dem komplett die Emotionen gefehlt haben. Und zum anderen die seltsamen Charaktere, allen vor an die Ermittler, mit denen ich mich null komma null anfreunden, geschweige denn sympathisieren konnte.

Eigentlich, und da betonte ich das Wort gerne nochmal, eigentlich eine Idee, eine Geschichte, die so viel Potential hat und spannend sein könnte, mir aber sehr wenig zugesagt hat. Die Gründe des negativen Leseerlebnisses sind natürlich subjektiv und können von anderen Lesern ganz anders wahrgenommen werden ;-)

Fazit: Das war gar nichts für mich. Schwacher Schreibstil und in meinen Augen "unmögliche" Protagonisten verhindern das Lesevergnügen total!

 

5 von 10 Punkte

 

Danke an die Fischer Verlage!

 

 

 

 

 

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