Leibig, Timo

Mädchendurst

self published

256 S., TB

9,99€

 

 

Der erste Fall für Leonore Goldmann und Walter Brandner:
Kurz vor den Sommerferien verschwindet eine Schulklasse bei einem Ausflug: acht Mädchen samt ihrer Klassenlehrerin.
Der Fall landet beim Ermittlerduo Leonore Goldmann und Walter Brandner. Walter meint, einen Zusammenhang mit einem früheren Fall zu erkennen: Vor vielen Jahren verschwanden nacheinander sechs Mädchen in einem ähnlichen Alter, immer während der Sommerferien. Sie alle tauchten nie wieder auf.
Haben die beiden es mit demselben Täter zu tun? Was hat er vor? Und warum erhalten die Eltern keine Lösegeldforderung?
Leonore und Walter bleiben nur Vermutungen, Ängste und eine grausige Gewissheit: Bei Kindesentführungen sterben die meisten Kinder innerhalb der ersten vierundzwanzig Stunden …

 

Dieser Thriller klang wirklich vielversprechend. Und das konnte er dann auch inhaltlich halten: Dennoch hätte ich gerne ein paar Seiten mehr gelesen, in denen die Psyche des Täters noch mehr analsysiert würde oder auch noch mehr Spannung aufgebaut würde.

Aber: Die Story ist wirklich gut! Zwar ist von Anfang an recht schnell klar, worauf alles hinausläuft. Es ist ja auch kei Krimi, sondern ein Thriller, bei dem es um Spannungs- und nicht um Ermittlungselemente geht. Deshalb steht die Ermittlung auch nicht zwangsläufig im Vordergrund. Die Kapitel wechseln zwischen den Perspektiven des Täters und der Ermittler, was zusätzlich Spannung erzeugt.

Richtig gut und interessant wird es dann, wenn es um die Frage nach dem "Warum?" geht. Denn wie so oft gibt es eine kindliche Erfahrung, die den Täter zum Monster werden lässt. So auch hier: Gerade die Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen Leonore/Walter und dem Täter machen diesen Thriller so spannend.

Zusätzlich ist der Schreibstil sehr gelungen: Er ist flott, angenehm und schnell zu lesen, sodass der Leser an die Geschichte regelrecht gefesselt wird.

 

Fazit: Ein wirklich guter Thriller, der Lust auf mehr Bücher des Autors macht!

 

9 von 10 Punkte

 

Danke an Timo Leibig!

 

 

 

 

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