Little, Ashley

Niagara Motel

rowohlt Polaris

272 S., broschiert

16,99 €

 

 

Tucker Malone ist elf Jahre alt. Zusammen mit Mutter Gina zieht er kreuz und quer durch Kanada, von Motel zu Motel. Tucker hat schon mehr von der Welt gesehen als die meisten Erwachsenen. Als Gina nach einem Unfall im Krankenhaus landet und Tucker im Jugendheim, beschließt er, dass nun der Zeitpunkt gekommen ist, endlich seinen Vater zu finden. Zusammen mit Meredith, sechzehn und schwanger, macht er sich auf die Reise in die USA, denn dort vermutet Tucker seinen Vater. Auf dem Highway Richtung Süden begegnen ihnen Glücksritter, Verrückte und Beladene. Und alle sind sie auf der Suche...

 

Der Roman "Niagara Motel" wird aus Tuckers Sichtweise geschildert. Somit wird dem leser direkt eine kindliche Art dargestellt die im Kontrast zu den Aufgaben  und der Last steht, die Tucker erfüllen bzw. damit klar kommen muss. Das ist eine interessante Idee und wirklich gut umgesetzt.
Als Leser kommt man schnell in die Geschichte rein, vielleicht eben auch aufgrund der Erzählweise, wie gerade beschrieben. Die Geschichte entwickelt sich schnell und der Storyverlauf rast auf den knapp 300 Seiten am Leser vorbei. Die Charaktere können sich dadurch natürlich nicht extrem ausbreiten, wie es eigentlich der Fall hätte sein können. Dadurch, dass das Buch sich in eine Art Roadtrip entwickelt, erlebt der Leser zusammen mit Tucker viele kleine Erlebnisse und Abenteuer und lässt sich immer wieder auf etwas neues ein.

 

Fazit:
Gute Idee mit schöner Umsetzung. Ein bisschen mehr Charaktertiefe hätte dem Roman gut getan, aber alles in allem ein unterhaltsames und bewegendes Buch.

 

 

 

 

8 von 10 Punkte

 

 

 

 

 

 

 

 

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