Martin, George R. R.

Das Lied von Eis und Feuer 2: Das Erbe von Winterfell

blanvalet

544 S., TB

15,00 €


Eddard Stark, der Lord von Winterfell, ist dem Ruf seines Königs und alten Freundes Robert Baratheon gefolgt und hat seine kalte Heimat im hohen Norden verlassen, um als Hand – als Roberts Berater und Stellvertreter – zu dienen. Eddard ist ein geradliniger, tapferer und aufrechter Mann, der sich jeder Gefahr mit dem Schwert entgegenstellen würde – doch die Ränke der Mächtigen bei Hof sind nichts, was man mit einem Schwert bekämpfen kann. Auch dann nicht, wenn man die Hand des Königs ist ...


Dieser zweite Band des großen Fantasy-Epos konnte mich zwar auch noch zum Lesen bringen, allerdings nicht mehr so ganz fesseln, wie zuvor Band 1.

Gerade Cliffhänger am Ende der Kapitel sorgten zwar für Spannung, auch die immer wieder wechselnde Sicht der Protagonisten. Allerdings hatte dieses Buch für mich persönlich etwas mehr Längen als sein Vorgänger. Das ist zwar wahrscheinlich bei so einem Riesenepos, allerdings heißt es ja auch immer Meisterwerk ;-) Und da darf für mich so etwas nicht passieren (das klingt jetzt sehr drastisch und hart, ist aber so nicht gemeint - ab und zu habe ich nun mal gedacht, gut, jetzt ist auch wieder ok mit der Szene...ging aber noch ein bisschen...aber das ist wie gesagt meine persönliche subjektive Meinung).

Wieder sehr gelungen ist die Charaktergestaltung. Die Personen durchleben wieder Wandlungen, erleben mehr Tiefe, usw.

Wie gesagt, die Handlung ist interessant, wären da nicht immer wieder Längen drin. Dafür muss ich leider Punkte abziehen ;-).

Der Schreibstil ist natürlich dem im ersten Band gelesenen gleich (welch Wunder :D), nicht ganz einfach zu lesen, jedoch recht angenehm, wenn man sich daran gewöhnt hat.


Fazit: Wieder ein guter Band des Epos, weist aber Längen auf!





7 von 10 Punkte


Danke an blanvalet für das Rezensionsexemplar!



Kommentar schreiben

Kommentare: 0