Marzi, Christoph

Somnia

Piper Verlag

640 S., broschiert

14,99 €

 

 

New York: die Stadt, die niemals schläft. Gotham: die uralte Metropole an den Gestaden der neuen Welt. Schneesturmgeborene Wölfe streifen durch Manhattan, Kinder verschwinden vom Antlitz der Stadt, Träume werden zu tödlichen Fallen, Eis befällt klirrend die Flüsse. Scarlet Hawthorne, die orientierungslos und ohne Gedächtnis in einem Park erwacht, wird durch die Nacht gejagt und findet Zuflucht bei Anthea Atwood, einer liebenswürdigen alten Dame, die sie hinab in die Tunnel jenseits der U-Bahn führt. Dort stößt Scarlet auf das Geheimnis, das hinter ihrer eigenen Herkunft steckt, und sie muss erkennen, dass es keine Zufälle gibt, nicht in ihrem Leben und auch nicht im Schicksal der ewig schlaflosen Stadt ...

 

Hätte ich gewusst, dass dies der vierte Band einer Reihe ist, hätte ich ihn wohl nicht ohne das Vorwissen der anderen Bücher gelesen.... ;-) (was ich auch jedem empfehlen würde, weil man sonst eifnach viele Zusammenhänge nicht versteht, wenn auch die Protagonisten scheinbar andere in diesem Buch sind).

Zudem muss ich sagen, dass dieses Buch von Marzi mein erstes des Autors ist. Und ich mit seinem sehr ausschmückendem Schreibstil und der Art, wie er erzählt und Bilder im Kopf des Lesers entstehen lässt, nicht so ganz klar kam. Mir war das alles einfach ein bissche too much - aber das ist mit Sicherheit auch Geschmackssache!
Die Geschichte bzw. die Idee dazu ist nämlich sehr nett, unterhaltsam und vielversprechend. Somnia ist ein Buch, das voller Überraschungen und meiner Meinung nach neuen Ideen steckt - zumindest habe ich über solche phantastischen Dinge bisher noch nichts gelesen.
Auch die Karte vorne im Buch ist sehr hilfreich für die Geschichte bzw. allein sie anzuschauen macht schon Spaß. Genauso wie das Cover, das einfach, aber auch verschnörkelt gehalten ist. Die schöne Farbgebung passt zur Geschichte bzw. zur gesamten Idee.

 

Fazit:
Ein Fantasy-Roman mit vielen netten Ideen, in den ich nicht so gut hineinkam, da ich die Vorgänger nicht kannte und nicht ganz mit Marzis blumigem Schreibstil klar kam.

 

 

 

 

6 von 10 Punkte

 

Danke an den Piper Verlag!

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0