Matt/Matthes

Kings & Fools 2: Verstörende Träume

Oetinger 34

224 S., gebunden

9,99 €



Eine verlorene Liebe. Ein Plan, der im Verborgenen wächst. Neun Internatsschüler, ein geheimer Zirkel. Band 2 der modernen High-Fantasy-Reihe mit Mysteryelementen.

Estelle will nur eins: weg! Weg von Favilla, weg von den Visionen, die sie heimsuchen. Sie traut schon lange niemandem mehr. Denn eins ist sicher: Auch ihre Mitschüler haben dunkle Geheimnisse.


Dieses Buch der Kings & Fools-Reihe wird nicht von Lucas erzählt, der die Geschehnisse aus dem ersten Band in Ich-Perspektive berichtet hatte, sondern dieses Mal von Estelle.

Über sie erfahren wir nicht nur hier etwas, sondern auch schon in Band 1, weshalb es natürlich wichtig ist, diese Reihe chronologisch zu lesen. Fangen wir diese Rezension einfach dann gleich mal mit den Charakteren an, wenn wir schon bei Estelle sind. Sie entwickelt sich von Band 1 weiter und ich denke, das wird sie auch noch bis zum Schluss, was ich sehr gut finde. Auch andere Charaktere lernen wir besser oder sogar ganz neu kennen. Unsere Hauptprotagonisten vollziehen das ein oder andere Mal sogar einen Charakterwandel, werden sympathischer - oder eben auch nicht! ;-)


Die Geschichte in diesem zweiten Band knüpft nahtlos an Band 1 an, wie gesagt, dieses Mal aber eben aus Estelle's Sicht. Wie schon zuvor im ersten Buch dauert es meiner Meinung nach etwas, bis wirklich Fahrt in die Geschichte kommt.

Dafür finde ich dann das letzte Drittel äußerst gelungen, was daran liegt, dass es mal nicht nur um Training und die Akademie, den Zirkel, etc. geht, sondern, dass die Story auch mal außerhalb der Gemäuer spielt.


Immer noch sehr schade ist, dass gerade von der High Fantasy mit Mystery-Elementen diese phantastischen  Elemente fehlen. Wenn ich mich an andere Bücher dieser Art erinnere, würde ich gerne von fiesen Machenschaften, phantastischen Kreaturen (und damit meine ich keine Einhörner oder so, sondern eher Fantasy-Wesen bzw. bösartige Kreaturen :D wie in Game of Thrones, Computer-Spielen wie Skyrim, etc.).


Fazit: Angenehmer Schreibstil und nette Idee überzeugen weiterhin, können mich aber immer noch nicht vom Hocker reißen.



8 von 10 Punkte


Danke an Oetinger 34 für das Leseexemplar.




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