McVeigh, Laura
Als die Träume in den Himmel stiegen
Fischer Verlag
352 S., broschiert

14,99 €

 

 

Samar muss mit ihrer Familie aus dem gelben Haus mit dem Mandelbaum in Kabul flüchten. Mit ihren Eltern und Geschwistern kommt sie in ein Dorf im Hindukusch. Doch auch dort bricht der Schrecken ein, der für Samar jetzt plötzlich ein Gesicht bekommt: Die Taliban überfallen das Dorf. Samars Familie bleibt nur ein Ausweg: über die Grenzen hinaus zu fliehen, das Land zu verlassen.
Wird Samar jemals in der Freiheit ankommen?

 

Die Geschichte um Samar ist berührend und bewegend. Das liegt vor allem daran, dass die Charaktere von der Autorin sehr gut ausgearbeitet worden sind. Man kann mit ihnen, ihrem Schicksal und ihrer Enwticklung mitfühlen, sie verstehen und nachvollziehen.
Die Geschichte offenbart immer wieder Rückblick auf die Vergangenheit der Protagonisten. Dabei steht natürlich vor allem Samar im Vordergrund, aber auch ihre Familie.
All das wird sehr bewegend, sehr emotional beschrieben. Daher ist der Schreib- und Erzählstil sehr emotionalisiert und reißt den Leser mit sich.
Das Buch ist mit 350 Seiten relativ kurz - dennoch kommen die Figuren und ihr Schicksal sehr gut zur Geltung.
Alles in allem ein sehr bewegender Roman.

 

Fazit:
Unfassbar stark geschrieben, sehr emotionalisiert und bewegend.

 

 

 

 

9 von 10 Punkte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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