Menapace, Jeff

Das Spiel: Tod

Heyne Hardcore

336 S., TB

9,99 €

 

 

Die Lamberts sind eine Familie wie aus dem Bilderbuch. Liebevolle Eltern, entzückende Kinder. Doch nach der grauenvollen Begegnung mit drei Psychopathen ist für die Lamberts nichts mehr wie zuvor. Sie haben überlebt ― aber es gibt noch ein letztes Spiel, das gespielt werden muss. Für den Meister dieses Spiels ist es die Krönung seines perfiden Schaffens … für die Lamberts die pure Hölle!

 

Bei dieser Trilogie hätte es gereicht, wenn der Autor nur den ersten Band geschrieben hätte. Denn schon Band 2 ist ganz schön abgeflacht. Band 3 hat zu zwei Dritteln nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun (leider kann ich aus Spoiler-Gründen nicht mehr verraten). Das, was die Trilogie abschließen sollte, findet auf den letzten knapp 100 Seiten statt und ist halt typisches Psycho-Gemetzel, wie man es aus Band 1 und Teilen von Band 2 kennt. Ohne Tiefgang, ohne Sinn.

Allerdings ist Band 3 noch schwächer als Band 2. Die Charaktere sind allesamt OHNE Ausnahme unsympathisch - die psychopathische Monica kommt da tatsächlich noch am besten weg. Ansonsten: Mehr als die Hälfte des Buches ergibt für mich keinen Sinn, könnte ein komplett unabhängiger Thriller sein, wenn man nicht wüsste, dass es eine Reihe und ein Abschluss ist.

Mehr möchte ich nicht sagen.

Defintiv eine Reihe, die ich nicht weiter empfehlen werde.

 

Fazit:
Schwacher Abschluss einer sehr fragwürdigen "Thriller"-Reihe.

 

3 von 10 Punkte

 

Danke an den Heyne Verlag!

 

 

 

 

 

 

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