Meyer, Kai
Die Spur der Bücher
Fischer Verlag

448 S., gebunden

19,99 €

 

 

London – eine Stadt im Bann der Bücher. Mercy Amberdale ist in Buchläden und Antiquariaten aufgewachsen. Sie kennt den Zauber der Geschichten und besitzt das Talent der Bibliomantik. Für reiche Sammler besorgt sie die kostbarsten Titel, pirscht nachts durch Englands geheime Bibliotheken.
Doch dann folgt sie der Spur der Bücher zum Schauplatz eines rätselhaften Mordes: Ein Buchhändler ist inmitten seines Ladens verbrannt, ohne dass ein Stück Papier zu Schaden kam. Mercy gerät in ein Netz aus magischen Intrigen und dunklen Familiengeheimnissen, bis die Suche nach der Wahrheit sie zur Wurzel aller Bibliomantik führt.

 

Die Story wird aus verschiedenen Sichten der unterschiedlichen Protagonisten erzählt, was schon mit dem langen Prolog beginnt. Mercy Amberdale ist eine junge Bibliomantin, die mir gleich sympathisch war. Auch die anderen Charaktere wie die Nebenfiguren Tempest und Philander konnten mich schnell überzeugen. Dafür hat der Autor ein Händchen.
Schon der Prolog, der nicht nur wunderbar in die Geschichte einleitet, sondern zu dem auch voller Spannung und Magie war, überzeugte mich sehr schnell. Immer wieder folgten dann Wendungen und Überraschungen, die in die wundervolle Welt gepasst haben. 

Wie ich es schon von "Die Seiten der Welt" kannte, waren auch hier wieder viele magische Wesen zu finden. Nicht nur altbekannte Geschöpfe wie die Seelenbücher und Origamis kamen wieder zum Vorschein, sondern ich durfte in den Kapiteln auch neue Kreaturen wie  den Besserwisser kennenlernen. All diese kleinen Details sorgten für eine unterhaltsame Lektüre.

 

 

 

8 von 10 Punkte

 

Danke an Fischer.

 

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