Meyer, Deon
Fever

Rütten&Loening
702 S., gebunden

19,99 €

 

 

Nicolaas Storm fährt mit seinem Vater Willem durch ein vollkommen verändertes Südafrika. Nach einem Fieber, das weltweit fünfundneunzig Prozent der Menschen getötet hat, versuchen die beiden, einen sicheren Platz zum Leben zu finden. Das Land ist in einem Zustand der Gesetzlosigkeit. Gangs ziehen schwerbewaffnet umher, wilde Tiere bedrohen die Menschen. Schließlich aber finden Vater und Sohn einen Platz für eine Siedlung. Andere Menschen stoßen zu ihnen – Abenteurer, elternlose Kinder, ehemalige Soldaten. Sie alle müssen die Gesetze des Überlebens neu lernen. Nico wird zum Schützen ausgebildet. Er verliebt sich in Sofia, die wildeste Frau, die jemals ihre kleine Stadt betreten hat, und er beginnt wieder an eine Zukunft zu glauben. Bis die Katastrophe passiert – und sein Vater ermordet wird.

 

Die Geschichte um Nico Storm und Co erinnerte mich ein wenig an die Stories aus The Walking Dead - nur ohne Untote.
Auch Nico und sein Vater ziehen umher, sammeln immer wieder Leute auf und gründen schlussendlich eine Gemeinschaft. Im Vordergrund stehen die Protagonisten und deren Entwicklung, die wirklich sehr ausführlich, aber auch interessant dargelegt wird. Es gibt einige Charaktere, ob gut oder böse, und das macht das Ganze äußerst spannend.
Zumal die Protagonisten um Nico auch immer wieder weiterziehen müssen, die sichere Festung aufgaben müssen, Nahrung und Überlebenschancen sich sichern.

Über 700 Seiten lang schafft Deon Meyer eine tolle Atmosphäre und ein mehr als gelungenes Lesevergnügen!

 

Fazit:
Spannend, interessant und bewegend. Ein Roman-Epos nach der Aokalypse, ganz besonders.

 

 

 

 

9 von 10 Punkte

 

Danke an Rütten&Loening für das Leseexemplar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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