Milewski, Jenny

Skalpelltanz

Heyne Verlag

400 S., broschiert

12,99 €



Carl Cederfeldt ist Chirurg. Und Mörder. Sein Instrument ist das Rasiermesser. Zum Glück ist er kein Mensch aus Fleisch und Blut, sondern der Fantasie des Horrorautors Jonas Lerman entsprungen, umstrittener Star der schwedischen Literaturszene. Die Figur des Carl Cederfeldt hat ihn reich gemacht. Aber Lerman hat genug von Blut und Gewalt und beschließt, kein weiteres Cederfeldt-Buch mehr zu schreiben. Doch so einfach ist das nicht. Lerman kann mit dem Schreiben nicht aufhören, und in seiner Umgebung geschehen plötzlich mehrere grausame Morde an jungen Mädchen. Begangen mit einem Rasiermesser. Präzise und brutal. Genau so, wie Carl Cederfeldt vorgehen würde. Zum Glück ist er kein Mensch aus Fleisch und Blut ...


Kurz zusammengefasst: Klappentext hui, Gesamt-Buch... naja.

Der Klappentext klang wirklich extrem spannend und auch das Cover schaut sehr gelungen aus.

Leider hatte ich beim Lesen dann aber doch ein paar Problemchen.


Generell finde ich die Idee immer noch genial. Auch die Story ist dann wirklich unterhaltsam. Problem ist eher die Umsetzung.

Denn an vielen Stellen ist das Buch wirklich recht blutig und heftig. Das alleine ist zwar nicht schlimm, zumindest nicht für mich. Schade ist mehr, dass dann noch dazukommt, dass es recht langatmig und zäh ist.

Außerdem... naja, Thriller ist es nur bedingt. Eher eine Mischung aus verschiedenen Genre.


Der Schreibstil ist zwar flüssig und gut zu lesen, trägt aber auch an manchen Stellen zu längeren "Einladungen und Ausschwifungen" ein und eben genau das führt dann mal zu dieser Langatmigkeit.


Das ist schade, da die Idee wirklich super und der Klappentext extrem spannend klang.


Fazit: Der Schein trügt! Klappentext top, Buch... naja kein flop, aber doch irgendwie enttäuschend. Hätte man mehr draus machen können!



6 von 10 Punkte


Danke an den Heyne Verlag für das Leseexemplar.




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