Mosby, Steve

Hölle auf Erden

432 S., broschiert

14,99 €

 

 

Charlotte Matheson ist vor zwei Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Doch plötzlich taucht eine Frau mit einem Netz von Schnittnarben im Gesicht auf, die ihr verblüffend ähnlich sieht und behauptet, sie sei Charlie, auferstanden von den Toten. Detective Mark Nelson soll den rätselhaften Fall untersuchen und erfährt von der völlig verstörten Frau schreckliche Dinge aus ihrem Leben nach dem Tod.
Jedes Jahr, pünktlich zum Geburtstag seines Sohnes, bekommt Detective David Groves von einem Unbekannten eine Karte. Obwohl sein Sohn schon lange tot ist. Der Mörder wurde nie gefasst. Doch diesmal gibt es keine Glückwünschkarte, sondern eine seltsame Nachricht: Ich weiß, wer es getan hat.
Ihre Nachforschungen werden für beide Ermittler zu einer Reise in die Finsternis, an einen Ort der Schrecken und skrupelloser Willkür. Wollen sie bis zur Wahrheit vordringen, müssen sie zuerst durch die Hölle gehen und sich ihren tiefsten Ängsten stellen ...

 

Im Gegensatz zum letzten Mosby konnte mich dieser Thriller des Autors zumindest wieder größtenteils unterhalten. Dennoch hat Steve Mosby die Liebe zur Länge - Details, Ausführlichkeiten und stellenweise eine Langatmigkeit, die dem Buch nicht gut tun.

Trotzdem kann "Hölle auf Erden" vor allem am Anfang und am Ende unterhalten, ist größtneweils spannend und gut geschrieben.

Die Kaiptel aus unterschiedlichen Sichten tragen dazu bei und erhöhen die Spannung. Die Kapitel werden meisten von den beiden Protagonisten, Groves und Mark erzählt, wobei Mark einen etwas größeren Anteil bekommt. Warum, wird gegen Ende klar.

 

Fazit: Unterhaltsam und fesselnd. Eine gute Idee und eine ordentliche Umsetzung mit einigen kleineren Längen.

 

 

 

 

7 von 10 Punkte

 

Danke an Droemer Knaur für das Leseexemplar.

 

 

 

 

 

 

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