Nesser, Hakan
Der Fall Kallmann

btb

gebunden, 576 S.

20,00 €

 

 

Wer war Eugen Kallmann? Warum musste der beliebte Gesamtschullehrer in der beschaulichen schwedischen Kleinstadt sterben? Wirklich nur ein Unglücksfall, wie die Polizei behauptet? Als sein Nachfolger im Schwedischunterricht, Leon Berger, nach der langen Sommerpause seinen Dienst antritt, findet er im Pult unter Kallmanns Sachen eine Reihe von Tagebüchern, die sich als eine Mischung aus Dichtung und Wahrheit entpuppen und ihn schon bald daran zweifeln lassen, dass sein Vorgänger tatsächlich eines natürlichen Todes gestorben ist. Denn in seinen Einträgen behauptet Kallmann unter anderem, er würde die Gabe besitzen, in den Augen anderer Menschen erkennen zu können, ob sie gemordet haben. Und er scheint in den letzten Monaten seines Lebens einem nie entdeckten und nie gesühnten Verbrechen auf der Spur gewesen zu sein. Leon Berger will den Fall Kallmann lösen – seine privaten Ermittlungen setzen etwas in Gang, das schließlich die ganze Kleinstadt erschüttert.

 

Eugen Kallmann ist ein Eigenbrötler, der sich für Kriminologie interessiert und der von sich selbst sagt, er könne es einem Menschen ansehen, ob er gemordet hat. Die Story wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Die Protagonisten kommen in Ich-Form zu Wort. Protagonist Leon Berger will an der neuen Schule einen Lebensabschnitt beginnen, findet jedoch Aufzeichnungen von Kallmann. Berger beginnt sich für Kallmanns Leben zu interessieren.
Die Geschichte ist kein Krimi, sondern ein Roman mit dem ein oder anderen Spannungselement. Ich hatte mir definitiv mehr erwartet.

 

Fazit:
Nicht so wie gedacht: Ruhig, beschaulich und teilweise sehr langatmig.

 

5 von 10 Punkte

 

 

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