Newman, Laura

Jonah

self published

332 S., TB

10,99 €

 

 

Wenn nichts ist, wie es scheint! Emily freut sich auf den Sommer im alten Ferienhaus ihrer Großmutter. Jedes Jahr kommt sie nach Devlins Hope und genießt die Einsamkeit der kleinen Siedlung. Als jedoch plötzlich dieser Typ auftaucht, geraten Emilys Ferienpläne ins Wanken. Jonah ist nicht nur impulsiv und sieht gut aus, seine Vergangenheit birgt außerdem ein großes Geheimnis. Ein Geheimnis, von dem Emily beschließt, es zu lüften! Eine außergewöhnliche Geschichte zwischen zwei Menschen, die sich über Genregrenzen hinwegsetzt.

 

Ich hatte sehr, sehr hohe Erwartungen an dieses Buch, was vor allem daran lag, dass ich alle anderen Bücher der Autorin kannte und sie dieses Buch als ihren neuen kleinen Liebling bezeichnet ;-)

Ich kann schonmal vorweg greifen - diese Erwartungen wurden nicht hundertprozentig erfüllt...leider!

Zunächst einmal zur Story und dem Handlungsverlauf. Den Anfang fand ich wirklich positiv, man kam gut in die Geschichte rein und konnte sich vor allem die Schauplätze sehr gut vorstellen. Je weiter es dann ging, umso abgefahrener wurde es. Klar, es steht im Klappentext, dass das Buch genreübergreifend ist...aber so? :D Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet und tat mich im Mittelteil auch ziemlich schwer, Dennoch wollte ich weiterlesen - und dann kam das Ende, welches mich auch nicht wirklich vom Hocker gerissen hat. Sorry, liebe Laura, aber ich schreibe das hier einfach so ehrlich, weil es nun mal meine Meinung ist - zum Glück sind Geschmäcker verschieden und deshalb freue ich mich umso mehr auf ADIP 2 ;-) . Aber wieder zurück zu Jonah. Beim Mittelteil gab es meiner Meinung nach zu viele Längen, was recht ungewöhnlich für die Autorin ist. Und beim Ende hat mir irgendwie der Knalleffekt bzw. ein kompletter Twist gefehlt, der sonst immer die Newman-Bücher ausmachen. Schade.

Die Charaktere selbst sind zwar schön ausgearbeitet und haben auch eine persönliche Tiefe, wir erfahren über Emily und Jonah ziemlich viel. Und dennoch wurde ich nicht richtig warm mit den Protagonisten, konnte mich nicht identifizieren oder anfreunden, was bei den anderen Büchern bisher immer der Fall war.

Nichtsdestotrotz wollen wir am Ende aber noch mal den Schreibstil loben, denn der ist typisch Laura. Flüssig, angenehm, gut zu lesen! Wie immer prima!

 

Fazit: Gute Idee, die mir persönlich aber nicht perfekt umgesetzt wurde. Dafür hatte "Jonah" zu viele unnötige Längen und kein Knallerende. Kommt meiner Meinung nicht an die Nachtsonne und ADIP heran, aber dennoch keinesfalls schlecht ;)

 

8 von 10 Punkte

 

 

 

 

 

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