Olsberg, Karl

Mirror

Aufbau Verlag

400 S., TB

12,99 €

 

 

Wie digitale Spiegelbilder wissen Mirrors stets, was ihre Besitzer wollen, fühlen, brauchen. Sie steuern subtil das Verhalten der Menschen und sorgen dafür, dass jeder sich wohlfühlt. Als die Journalistin Freya bemerkt, dass sich ihr Mirror merkwürdig verhält, beginnt sie sich zu fragen, welche Macht diese Geräte haben. Dann lernt sie den autistischen Andy kennen und entdeckt, dass sich die Mirrors immer mehr in das Leben ihrer Besitzer einmischen – auch gegen deren Willen.

 

Mit "Mirror" schreibt Karl Olsberg einen wirklich interessanten und vielschichtigen Genre-Mix. Dieses Buch kann sehr gut sowohl in die Bereiche "Thriller" als auch "SciFi" aber auch "Dystopie" einsortiert werden. Und deshalb ist es auch für fast jeden Leser etwas. Klar, "Mirror" ist mit seinen Technik-Aspekten auch sehr speziell, aber eben auch unterhaltsam.

In diesem Thriller zeigt der Autor in einer dystopischen, aber auch irgendwie SciFi-lastigen Welt die Schattenseiten der modernen Technik auf - und kreiert dabei einen spannungsgeladenen, dramatischen und voller Wendungen gefüllten Roman.

Die Charaktere sind überzeugend, wirken authentisch. Allen voran natürlich Freya, aber gerade auch Andy, dessen Tiefe und Skizzierung sehr stark und dementsprechend überzeugend ist.

Auch der Schreibstil passt sehr gut zu diesem Buch: Er ist nicht der einfachste, aber sehr, sehr angenehm zu lesen - und in gewisser Weise dann auch wieder sehr flüssig zu lesen.

Insgesamt hat Karl Olsberg mit "Mirror" also einen sehr speziellen, aber in sich abgeschlossenen und überzeugenden Genre-Mix geliefert, auf den man schon mal einen Blick werfen darf!

 

Fazit: Spannend, skurril und packend: Karl Olsbergs Genre-Mix kann als solcher überzeugen!

 

 

 

 

9 von 10 Punkte

 

Danke an den Aufbau Verlag für das Rezensionsexemplar!

 

 

 

 

 

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