Oppel, Kenneth

Affenbruder

Beltz

439 S., gebunden

17,95 €

 

 

In diesem Roman erzählt Kenneth Oppel von einem ungewöhnlichen Tierversuch, der die ethischen Grenzen der Wissenschaft überschreitet – und eine Familie auf die Probe stellt. Als Zan in die Familie Tomlin kommt, ist sich Ben sicher: Seine Familie ist die verrückteste der Welt! Denn Zan ist ein Schimpansen-Baby, mit dem eine Studie durchgeführt wird: Zan soll Zeichensprache lernen. Schon bald herrscht bei den Tomlins großes Affentheater. Zan wird für Ben zum »richtigen« Bruder, den er über alles liebt und zu dem er eine enge Beziehung aufbaut. Als Zan die Erwartungen nicht erfüllt und von der Uni weiterverkauft wird, erlebt Ben die zweischneidigen Seiten von Tierversuchen und fragt sich verzweifelt: Wie weit darf die Wissenschaft Zan für ihre Zwecke einsetzen?

 

Inhaltlich möchte ich gar nicht mehr viel sagen, um nicht allzuviel zu verraten. Nur so viel, dass man cie Charaktere wirklich über die Zeit zu lieben lernt und eben dies durch die Charakterisieung und die Art und Weise der Protas geschieht.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und deshalb auch flüssig zu lesen, ab und zu jedoch auch etwas ausschweifend.

Was mich aber wirklich positiv überrascht hat ist die Tatsache, dass man bei diesem Buch auch über die Geschichte hinaus weiterdenken kann und sollte. Man macht sich automatisch Gedanken.

Gerade diesen Aspekt, der so ein bisschen ins Philosophische geht, und die tollen Charaktere machen den Roman aus.

 

Fazit: Ein spezielles, aber sehr interessantes und gut ausgeführtes Thema!

 

 

8 von 10 Punkte

 

Danke an Beltz!

 

 

 

 

 

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