Peace, J. M.

Die Hatz

Piper Verlag

320 S., TB

9,99 €

 

 

Nach einem Streit mit ihrem Lebenspartner verbringt die sechsundzwanzigjährige Samantha Willis den Abend mit einer Freundin. Doch nach dem Besuch in einer Bar wird sie von einem Unbekannten überwältigt, in ein Auto gezerrt und unter Drogen gesetzt. Als sie die Augen aufschlägt, findet sie sich mitten im australischen Busch wieder. Ihr Entführer bietet ihr noch einen Schluck Wasser an, dann macht er Jagd auf sie – wie auch auf andere Frauen zuvor. Eine Jagd auf Leben und Tod! Aber dieses Mal hat sich der Unbekannte das falsche Opfer ausgesucht, denn Sammi ist Polizistin und dreht den Spieß um ...

 

Zunächst einmal: Der letzte Satz des Klappentextes ist ein bisschen schlecht ausgedrückt - so bin ich mit der Erwartung in die Geschichte gegangen, dass Sammi irgendwann die Hatz selbst auf den Unbekannten macht. Dennoch passt der Titel ganz schön, denn Sammis Kollegen sind bald so weit, dass sie merken, dass Sammi nicht einfach so von der Arbeit fern bleibt, und eröffnen ihre eigene Hatz auf den Täter.

In der Story selbst hätte ich noch gerne mehr von Sammis Überlebenskampf selbst gelesen. Die Kapitel wechseln zwischen den Protagonisten und ihren Sichten. So erhalten bspw. der Entführer selbst, die Polizei oder auch Sammis Mann einige Seiten, um ihre Eindrücke zu schildern. Ein paar Seiten mehr und darauf die Hatz selbst hätte der Geschichte noch besser getan, denke ich. Nichtsdestotrotz konnte mich dieser Thriller stark begeistern, vor allem weil er sehr lebendig und spannend, sowie flott und abwechslungsreich geschrieben ist. Man kann nach den einzelnen kurzen Kapiteln selten das Buch weglegen, weil man einfach wissen möchte, wie es mit Sammi weiter geht.

 

Fazit:
Gelungener Thriller mit viel Spannung und einem gelungenen Erzählstil! Für mich ein echter Geheimtipp.

 

 

 

 

9 von 10 Punkte

 

Danke an Piper für das Leseexemplar!

 

 

 

 

 

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