Peinkofer, Michael

Tote Helden: Die Legenden von Astray 1

Piper Verlag

528 S., broschiert

16,99 €

 

 

Für die einen waren sie Helden. Für andere Legenden. Für wiederum andere waren sie nur dämliche Arschlöcher. Doch niemand ahnt, dass sie wieder zurück sind … Im Jahr 37 nach dem Fall des tyrannischen Kaiserreichs sind die Helden von einst vergessen. Der Abyss, ein tiefer Abgrund, durchzieht den Kontinent Astray seit jener letzten erbitterten Schlacht und hat die Völker gespalten. Könige, Herzöge und fanatische Sektierer ringen um die Macht. Nur der Sänger Rayan erhält die Erinnerung an die Legenden der Vergangenheit am Leben – denn seine Visionen sagen ihm, dass in den Tiefen des Abyss eine Bedrohung lauert. Und dass nur die alten Legenden ihr die Stirn bieten können …

 

Insgesamt eine recht ordentliche Fantasy-Geschichte, die allerdings zwei-einhalb Probleme mit sich bringt.

Zum einen hat die Story immer wieder Längen drin. Die Geschichte ist manchmal zäh und kommt nicht voran, was bei einigen Fantasy-Romanen leider so ist - und in "Tote Helden" ist diese Langatmigkeit auch das ein oder andere Mal vorhanden.

Zum anderen: Die Geschichte ist wirklich ok. Man kann sie gut lesen. Aber sie bietet nichts neues, keinen neuen Anreiz, keine wirklich neuen Ideen. Es ist ein Fantasy-Roman, den es so oder so ähnlich schon immer mal gab bzw. geben wird.

Und außerdem bleiben noch einige Fragen offen - zum Glück gibt es einen Untertitel, der auf weitere Bände hoffen lässt. Zum einen, um die Fragen geklärt zu wissen, zum anderen, um nochmal eine Steigerung hinzubekommen. Denn das Grundgerüst steht, jetzt braucht es nur noch Feinschliff und Einarbeitung von Gedankenblitzen!

 

Fazit: Durchschnittlicher erster Band einer Fantasy-Reihe, der einige langatmige Stellen hat.

 

 

 

 

6 von 10 Punkte

 

Danke an Piper!

 

 

 

 

 

 

 

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