Pivnik, Sam

Der letzte Überlebende

Theiss Verlag

304 S., gebunden

19,95 €

 

 

Sam war gerade mal 13 Jahre alt, als die Wehrmacht in Polen einmarschierte. Mit der Familie lebte er in einem oberschlesischen Städtchen, der Vater war Schneider und stopfte den Leuten die Hosen. Da wurde aus dem Städtchen ein Ghetto, und Sam, der damals noch »Szlamek« hieß, war mittendrin. Er überlebte, auch den Todesmarsch nach Auschwitz, die Selektion durch Mengele, die Zwangsarbeit, den Schiffbruch auf der Cap Arcona. All das erlebte Sam in den kurzen Jahren seiner Kindheit und Jugend. Vierzehn Mal entging er dem Tod. Der Krieg ließ keine Möglichkeit, an ein Morgen zu denken. Und wen interessierte nach dem Krieg das Gestern? Am Ende seines unglaublichen Lebens gelingt es Sam Pivnik, einem der letzten Überlebenden von Auschwitz, darüber zu sprechen.

 

Spannend, interessant, packend, berührend und düster - ein wahre Geschichte, toll erzählt und schonungslos!

Sam Pivnik erzählt von seiner Vergangenheit. Eigentlich eine Art (Auto-)Biographie und dennoch auch irgendwie ganz anders. Und das hat mich fasziniert. denn Pivnik berichtet von all dem, was er erlebt hat, erleben musste und was ihm und seinen Liebsten angetan wurde schonungslos offen, gleichzeitig ohne Hasse, aber dafür extrem berührend, düster, interessant und irgendwie auch spannend zu gleich.

Ein wahre Geschichte, die man lesen MUSS - und die einen auf den Boden der Tatsachen zurück holt: Was wir für eine Vergangenheit haben und wie es uns heute geht.

"Der letzte Überlebende" - ein ganz besonderer historischer, wahrer Roman!

 

Fazit: Eine Geschichte, die wahrer nicht sein könnte, und gerade deswegen den Leser so mitnimmt.

 

 

 

 

9 von 10 Punkte

 

 

 

 

 

 

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