Poznanski/Strobel
Invisible

Wunderlich

broschiert, 368 S.

14,99 €

 

 

Eine Serie von grauenvollen Morden gibt den Hamburger Kriminalkommissaren Nina Salomon und Daniel Buchholz Rätsel auf: Einem Patienten wird während einer OP ins Herz gestochen, ein Mann totgeschlagen, ein anderer niedergemetzelt...Die Täter sind schnell gefasst. Nur ihre Motive sind völlig unbegreiflich, denn keiner von ihnen hat sein Opfer gekannt. Das einzige, was sie verbindet: Die unermessliche Wut auf das Opfer. Und dass sie nicht wussten, was über sie kam.
Kann es sein, dass sie manipuliert wurden? Aber von wem, und vor allem: wie?
Was Salomon und Buchholz schließlich aufdecken, wirft ein ganz neues Licht auf die Dinge, die unser Leben so bequem machen...

 

Zunächst einmal: Wer im Verlag kam eigentlich auf die Idee, 3 Bücher auf zwei Arten zu layouten und dann auch noch das erste broschiert, das zweite gebunden und das jetzige dritte Buch wieder broschiert herauszubringen?

Dieses Chaos spiegelt sich auch im Thriller selbst wider. Ich glaube, ich war noch nie so enttäuscht bei einem Buch von Poznanski und/oder Strobel wie bei diesem hier. Eine Story, die sich bunt zusammengewürfelt anfühlt, das Gefühl, nicht weiterzukommen und dann ein Friede-Freude-Eierkuchen-Ende, das so unrealistisch, wie unlogisch wie lächerlich ist. Ich verstehe nicht, was die beiden Autoren da produziert haben?

Als Fan und begeisterter Leser beider ist das ein Schlag ins Gesicht. Ich kann nur hoffen, dass die nächsten Projekte wieder besser werden - vor allem, da sich Ursula Poznanski momentan auf einem Abwärts-Trend befindet: nach einem schwachen SCHATTEN und miserablen AQUILA nun bereits der dritte Flop infolge...

 

Fazit:
Überraschenderweise: Ein Satz mit X - hätte man das mal bereits vom Cover abgeleitet...

 

4 von 10 Punkte

 

Danke an rowohlt für das Leseexemplar.

 

 

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