Rüther, Sonja
Blinde Sekunden

Aufbau Verlag

416 S., TB

10,99 €

 

 

Das Grauen lauert nicht nur in dunklen Gassen. Gerade noch ging die attraktive Silvia durch eine gutbesuchte Hotellobby – im nächsten Moment ist sie spurlos verschwunden. Ein Täter scheint schnell festzustehen. Aber wurde Silvia wirklich das jüngste Opfer jenes Serienmörders, der die Öffentlichkeit immer wieder in Angst und Schrecken versetzt? Für Kommissar Rieckers soll dies der letzte Fall vor seiner Pensionierung werden. Doch selbst seine langjährige Erfahrung hat ihn nicht auf das vorbereitet, was er herausfinden wird …

 

Die recht solide Story begann am Anfang wirklich ganz interessant. Man wurde direkt in die Geschichte hineingeworfen und mitgerissen - bis zu einem bestimmten Punkt jedoch, an dem mir die Handlung dann aber zu absurd, zu skurril, zu übertrieben und unrealistisch wurde.

Immer mehr driftete die Geschichte dann ab auf eine schiefe Bahn, die einfach too much war, und die ich nicht mehr lesen konnte/wollte. Da lief zu viel ins Unrealistische und Übertriebene, was ich sehr schade finde, da die Story wirklich Potential hatte.

Die Charaktere waren insgesamt eher auch durchschnittlich - ich mochte sie nicht unbedingt, aber das ist ja auch Geschmackssache. Sie hätten für meinen Geschmack auch noch ein bisschen mehr ausgearbeitet sein können, sodass sie im Endeffekt "Durchschnitts"-Protagonisten waren.

Der Schreibstil war angnehm und gut zu lesen, man kam flüssig durch die Geschichte und schnell voran. Leider konnte er aber auch nicht dazu beitragen, dass die Geschichte inhaltlich besser wurde.

 

Fazit: Somit ein anfangs ordentlicher Thriller, der dann aber viel zu übertrieben und unglaubwürdig wurde. Schade!

 

6 von 10 Punkte

 

Danke an den Aufbau Verlag!

 

 

 

 

 

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