Raabe Marc

Schlüssel 17

ullstein

512 S., broschiert

15,00 Euro

 

 

In der Kuppel des Berliner Doms hängt eine grausam zugerichtete Tote mit schwarzen Flügeln: Es ist die prominente Dompfarrerin Dr. Brigitte Riss. Um den Hals trägt sie einen Schlüssel. In den Griff ist die Zahl 17 geritzt. Tom Babylon vom LKA will diesen Fall um jeden Preis. Denn mit diesem Schlüssel verschwand vor vielen Jahren seine kleine Schwester Viola. Doch Tom bekommt eine unliebsame Partnerin für die Ermittlungen. Die Psychologin Sita Johanns fragt sich schon bald, wer in diesem Fall mehr zu verbergen hat: Tom oder der Mörder, der sie beide erbarmungslos vor sich hertreibt.

 

Tom Babylon vom LKA Berlin bekommt es zu Beginn mit einem bestialischen Mord zu tun: Die Dompfarrerin Brigitte Riss wurde wie ein Engel drapiert im Berliner Dom aufgehängt. Um ihren Hals hängt ein Schlüssel, der die Zahl 17 eingeritzt trägt. Ebendiesen Schlüssel trug 1998 Toms 10-jährige Schwester Viola bei sich, als sie spurlos verschwand. Tom und die Psychologin Sita Johanns ermitteln nun in alle Richtungen, zumal noch mehrere Schlüssel mit den gleichen Merkmalen auftauchen und es nicht bei dem einen Mord bleiben soll.
Die Story spielt auf zwei Zeitebenen, denn sowohl die Gegenwart, in der Riss ermordet aufgefunden wird, als auch die Vergangenheit im Jahr 1998 spielen beide eine große Rolle.
Die Handlung ist recht komplex, zumal auch noch die ehemalige Stasi eine Rolle spielt, ebenso wie Kindesmisshandlung, die allerdings nicht detailreich geschildert wird, und Zwangsadoptionen in der früheren DDR.

Das größte Problem: Der Schluss. Hier wird gefühlt alles zusammengemixt, was irgendwann mal in der Story aufgetaucht ist, was mir überhaupt nicht gefallen hat.

 

Fazit:
Spannende und interessante Story mit schwachem Ende.

 

 

 

 

7 von 10 Punkte

 

Danke an Ullstein.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0