Sadowsky, Nina

Be my Girl

Penguin Verlag

320 S., broschiert

13,00 €

 

 

Klappentext:
Ellie und Rob sind das perfekte Paar. Gut aussehend, erfolgreich, bis über beide Ohren verliebt. Aber nur Augenblicke nach dem Jawort scheint alles in Scherben zu liegen. Rob verbirgt eine entsetzliche Vergangenheit. Je mehr Ellie erfährt, desto tiefer wird sie in einen Strudel aus Lügen und Verrat gezogen, der ihrer beider Leben bedroht. Wer ist der Mann, den sie geheiratet hat? Und wie weit will sie gehen, um ihre Liebe zu retten? Denn Rob ahnt nicht, dass auch sie nicht ehrlich zu ihm war …

 

Der Thriller begann auf den ersten Seiten wirklich ganz nett, nahm dann aber immer mehr ab. Der Wechsel zwischen den Sichten "Damals" und "Heute" gelingt der Autorin zu Beginn der Handlung gut und erzeugt eine gewisse Spannung, vor allem aber auch Interesse, weil der Leser wissen will, was geschehen ist und wie die beiden Handlungsstränge miteinander zusammenhängen.

Der Schreibstil, der den Leser mit einbezieht, wirkt am Anfang etwas sperrig. Man muss sich daran wirklich gewöhnen und mir hat er persönlich nicht unbedingt zugesagt. Das ist aber Geschmackssache.

Was ich aber auf jeden Fall vermisst habe, war die Tiefe, die Charakterisierung und Entwicklung der beiden Protagonisten Rob und Ellie. Sie wirken recht flach und wenig authentisch. Gerade bei diesem Beziehungsthema hätte ich mir deutlich mehr Tiefe der Protagonisten gewünscht.

Die Story plätschert dann ab der Mitte auch nur noch vor sich hin bzw. nimmt eine Wendung, die die Handlung eher unattraktiv werden lässt und wenig mit einem Psychothriller zu tun hat.

 

Fazit:
Insgesamt ein eher durchschnittliches Debut mit wenig Höhen. Da gibt es auf dem Markt zu viele ähnliche Bücher, die "Be my Girl" storytechnisch abhängen!

 

 

 

 

6 von 10 Punkte

 

 

 

 

 

 

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