Schepp, Emelie

Nebelkind

blanvalet

448 S., broschiert

9,99 €



Die Staatsanwältin Jana Berzelius wird bei einem spektakulären Fall hinzugezogen: Ein Mann wurde erschossen – die Hinweise verdichten sich, dass die Tat von einem Kind begangen wurde. Dann taucht die Leiche eines Jungen an der schwedischen Küste auf. Seine Fingerabdrücke passen zu jenen des Tatorts, doch warum sollte ein Kind einen Mord begehen? Während die Ermittler im Dunkeln tappen, ermittelt Jana auf eigene Faust. Denn der Junge, der das Wort »Thanatos« als Narbe im Genick trägt, hat ein Geheimnis, das nur Jana kennt: Auch ihr Genick ziert der Name einer Todesgottheit, und nun setzt sie alles daran, herauszufinden, warum.


Die Geschichte war wirklich sehr spannend gestaltet. Ein Spannungsbogen, der von Anfang an bis ganz zum Schluss erhalten blieb.

Zwar habe ich recht früh mir schon Gedanken gemacht, wie das Buch wohl weiter geht bzw. wie es zu Ende geht und war der Auflösung mit meiner Idee schon recht nah, und doch konnte es mich über weite Strecken faszinieren.

Das lag auch daran, dass die Ermittlungsarbeiten recht vielfältig waren, es immer neue Ideen, Beweise, etc. gab, die untersucht werden wollten.

Und dann gab es auch noch dieses Mysteriöse, Unheimliche. Eine besondere Atmosphäre, in der die Geschichte sich abspielte.


Der Schreibstil und der Erzählstil war auch sehr angenehm. Sehr gut fande ich übrigens, dass immer wieder Szenen aus der Vergangenheit berichtet wurden. Diese erzeugten zusätzlich nochmal Spannung.


Fazit: Ein wirklich überraschend guter Thriller, den ich sehr gerne gelesen habe!



9 von 10 Punkte


Danke an blanvalet für das Rezensionsexemplar.




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