Schuker, Klaus

Kontrolle. Macht. Tod.

Fabulus-Verlag

271 S., broschiert

16,95 €

 

 

Eine schöne Frau zu quälen verschafft ihm Befriedigung. Ihren Willen zu brechen ist besser als jeder Sex. Von dieser Erkenntnis führen den Unbekannten nur wenige Schritte bis zum perfide kalkulierten Mord. Das erste Opfer ist eine Jurastudentin, das grausame Spiel beginnt. Es wird sechzehn lange, entsetzliche Tage dauern.
Wer steckt dahinter? Die Polizei tappt im Dunkeln, während der 54-jährige Privatdetektiv Molden mitten in die Ermittlungen gerät. Für seine Auftraggeberin verfolgt er Spuren, die sich als trügerisch erweisen, und verliebt sich leidenschaftlich in eine faszinierende Frau. Dabei merkt er nicht, dass er unaufhaltsam selbst in den Fokus des Mörders rückt. Und mit ihm Greta, deren bezauberndes Lachen seinen wunden Punkt berührt.

 

Leider konnte mich dieser Schuker-Thriller nicht so sehr überzeugen, wie sein voriges Buch "Engelsspiel".

Das lag daran, dass ich Molden als Charakter nicht sooo sehr sympathisch oder überzeugend fand.

Was ich allerdings hervorheben muss, ist der (Schreib-)Stil des Autors, der wirklich fantastisch ist: Wird die Geschichte heftig und derb; geht es um den Killer, der seine Spielchen spielt, die Kontrolle, die Macht spüren will; so wird auch der Schreib- und Erzählstil heftiger, passt sich dem "Charakter" der Geschichte, des Protagonisten und des Stils an. Verläuft die Geschichte in eine andere Richtung, wie beispielsweise, wenn Chrakter Babbel-Georg, der ein Handicap hat, auftritt, wird der Schreibstil angepasst. Eine einfachere Sprache, passend zu der gehandicapten Figur, erhält Einzug in die Geschichte. Und so variiert Klaus Schuker seinen Stil und macht die Story zu etwas Besonderem und Fesselndem.

Insgesamt konnte mich dieser Thriller des Autors nicht so sehr überzeugen, wie es bei seinem anderen Werk der Fall war. Dennoch zeigt Schuker, dass er einen klasse Stil, ein Auge für spannende Geschichten und einiges an Potential hat!

 

Fazit: Ordentlicher Thriller, der vor allem durch seinen Stil überzeugen kann.

 

7 von 10 Punkte

 

Danke an den Fabulus-Verlag!

 

 

 

 

 

 

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