Sheers, Owen

I saw a Man

DVA

304 S., gebunden

19,99 €

 

 

Nach dem tragischen Tod seiner Frau Caroline, die als Journalistin bei einem Auslandsdreh in Afghanistan ums Leben gekommen ist, erträgt Michael es nicht länger im gemeinsamen Heim in Wales. In dem Versuch, ein neues Leben zu beginnen, zieht er nach London, wo er auf die Nelsons trifft: Josh, Samantha und ihre zwei Töchter wohnen im Haus nebenan, und aus einer Zufallsbekanntschaft wird schnell – allzu schnell? – eine intensive Freundschaft. Michael geht bei den Nelsons wie selbstverständlich ein und aus, bis er eines Samstagnachmittags ihre Hintertür halb offen stehend vorfindet. In dem Gefühl, dass etwas nicht stimmt, betritt er das augenscheinlich leere Haus ... und setzt damit eine Folge von Ereignissen in Gang, die ihrer aller Leben schlagartig und auf immer verändern wird.

 

Ein Roman, der einen direkt von Anfang an in die Geschichte und Geschehnisse eintauchen lässt, der aber auch nicht immer einfach zu lesen ist.

Storytechnisch möchte ich gar nichts mehr verraten. Denn zu viele Informationen gefährden in diesem Fall die Lektüre ;-)

Leider kann der Roman nicht in vollen Zügen überzeugen, da er immer mal wieder an Schwung und an Spannung einbüßt, obwohl er das eigentlich gar nicht müsste.

Der Schreibstil ist einerseits recht locker, andererseits aber auch schwerfällig. KLingt widersprüchlich, dennoch empfinde ich es so :-)

Es wird viel Wert auf die Charaktere gelegt, um so die Bedeutung und Hauptthemen von Verlust, Schuld und Geheimnissen zu verdeutlichen und vergrößern.

Alles in allem ein Drama, das nicht immer einfach zu verstehen ist, aber eine intensive Bedeutung hat.

 

Fazit: Ein besonderes Buch, das durch seine Charaktere und internsive Story besticht.

 

 

8 von 10 Punkte

 

Danke an DVA.

 

 

 

 

 

 

 

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