Shirin

Ich bleibe eine Tochter des Lichts

Droemer Knaur

352 S., TB

9,99 €

 

Danke an Droemer Knaur für das Leseexemplar!

 

Der erschütternde Erfahrungsbericht einer jungen Frau, die dem IS entkommen ist.
Shirin will gerade ihr Abitur ablegen und anschließend Jura studieren, als Milizen des „Islamischen Staates“ in ihr Dorf im Nordirak einfallen und sie zusammen mit anderen jesidischen Frauen und Kindern entführen. Brutal wird sie ins Zentrum des radikal-islamischen IS verschleppt, mehrfach an IS-Kämpfer als Braut verkauft und als Sex-Sklavin gehalten, ehe ihr mithilfe ihres letzten „Ehemanns“ die abenteuerliche Flucht aus der Terroristen-Hölle gelingt. Sie lebt heute in Deutschland, wo sie im Rahmen eines einzigartigen Projekts für misshandelte IS-Opfer Hilfe bekommt.

 

In einem erschütterndem, bewegenden und  irgendwie auch pervers faszinierendem Roman enthüllt Shirin zusammen mit Alexandra Cavelius die Geschichte der Frau, die aus den Fängen der Terrormiliz "Islamischer Staat" geflohen ist. Dabei geben die beiden dem Leser einen extrem tiefen Einblick in die Psyche traumatisierter Frauen im Allgemeinen, speziell allerdings auch auf die Themen Flucht, Unterdrückung und Terrorismus.
ich weiß gar nicht genau, was ich hier noch schreiben soll - der Roman bedrückt und fesselt einen beim Lesen einfach total. Man ist entsetzt, schockiert, berührt, erstaunt, traurig und in seltenen Ausnahmen auch glücklich. Die gesamte Zeit über begleitet man Shirin bei ihrem "Leben" - dem, das sie davor, währenddessen und danach hat.
Dabei schreibt Cavelius so, dass der Leser gar nicht anders kann, als sich auf den Weg mit Shirin zu begeben und mit ihr mitzufiebern - und zu leiden.

 

Fazit:
Ein ganz starker, bewegender und schockierender Roman über den IS und Frauen, die in dieser Unterdrückung leben (mussten) und fliehen konnten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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