Sigurdardottir, Yrsa
Sog
btb
449 S., gebunden
20,00 €

 

 

Zwölf Jahre nach dem Tod und der Vergewaltigung eines Mädchens wird eine Zeitkapsel in Reykjavik gehoben. Darin enthalten: 10 Jahre alte Briefe von Schülern, die beschreiben, wie sie sich Island im Jahre 2016 vorstellen. Darunter findet sich noch etwas anderes: eine unheimliche Botschaft, die akribisch genau die Initialen von zukünftigen Mordopfern auflistet. Kurz danach werden zwei abgetrennte Hände in einem Hot Tub in der Stadt treibend gefunden. Doch noch hat keiner eine Vermisstenanzeige bei der Polizei gestellt. Schon bald taucht die erste verstümmelte Leiche auf, dicht gefolgt von einer zweiten, und es ist klar, dass die Botschaft aus der Zeitkapsel ernst zu nehmen ist.
Ein Fall für Kommissar Huldar, der sich beweisen muss: von seinen Leitungsaufgaben entbunden, wird er von den meisten seiner früheren Untergegebenen gemieden, die Beziehung zur Kinderpsychologin Freyja ist ebenfalls ruiniert, was er zu reparieren hofft, indem er sie in die jetzigen Ermittlungen mit einbezieht ...

 

Im Gegensatz zum ersten Thriller der Autorin, konnte mich dieses Buch hier nicht so überzeugen. Ich empfand die Geschichte als sehr konstruiert und auch vorhersehbar. Das Thema mit der Zeitkapsel ging recht schnell in den Hintergrund und war nur Aufhänger für eine 0815-Geschichte, die mich nicht fesseln konnte. Da gab es zu viele gute und bessere Thriller aus dem hohen Norden.
Die Charaktere sind bereits aus dem ersten Teil bekannt und verändern sich damit auch nicht wirklich. Ich mag Kommissar Huldar als Person, er überzeugt in seiner Rolle. Allerdings rettet auch er die schwache Geschichte nicht. Schade!

 

Fazit:
Sehr schwache, vorhersehbare und äußerst konstruierte Geschichte. Leider so gar nicht mein Fall.

 

4 von 10 Punkte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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