Speck, Daniel

Bella Germania

Fischer

624 S., broschiert

14,99 €

 

 

München, 2014: Die Modedesignerin Julia ist kurz vor dem ganz großen Durchbruch. Als plötzlich ein Mann namens Vincent vor ihr steht, der behauptet, er sei ihr Großvater, gerät ihre Welt aus den Fugen.
Mailand, 1954: Der junge Vincent fährt von München über den Brenner nach Mailand, um dort für seine Firma zu arbeiten. Er verfällt dem Charme Italiens, und er begegnet Giulietta. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Doch sie ist einem anderen versprochen.
Eine tragische Liebe nimmt ihren Lauf, die auch Jahrzehnte später noch das Leben von Julia völlig verändern wird.

 

Ein wirklich toller erzählter Roman mit klasse Schreibstil. Was das Ganze noch faszinierender gemacht hat, war die Tatsache des Handlungszeitraums...

...denn die Geschichte spielt sich in einer ganze Zeitperiode ab, nicht nur in wenigen Stunden oder Tagen. Obwohl alles eben so einen großen Zeitraum hatte, war die Story - zu der ich inhaltlich nicht mehr verraten möchte - toll erzählt und vor allem eins: kurzweilig. Das lag nicht nur an den immer wieder kehrenden Rückblicken, sondern auch an dem einzigartigen Stil des Autors: Er verwendet für sein "Bella Germania" einen einzigartige Sprache, einen flüssigen Stil, ein angenehmes Lesevergnügen, was auch an einer gründlichen und detailreichen Recherche liegt!

Die Geschichte hatte durch den Schreibstil etwas Fesselndes, regelrecht Spannendes - und damit eine Sogwirkung für den Leser. Man musste einfach weiterlesen, weil man die Story, die Zusammenhänge, einfach alles verstehen wollte.

 

Fazit: Ein wirklich kurzweiliges, obwohl recht dickes, vor allem aber zeittechnisch "großes" Buch. Ein toller Roman mit grandiosem Schreibstil, bei dem es wirklich nichts zu bemängeln gibt.

 

10 von 10 Punkte

 

Danke an Fischer!

 

 

 

 

 

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