Strobel, Arno

Im Kopf des Mörders: Kalte Angst

Fischer

368 S., TB

9,99 €

 

 

Oberkommissar Max Bischoff traut seinen Ohren nicht, als ihn der Leiter der Klinik für Forensische Psychiatrie in Langenfeld anruft und ihm mitteilt, dass er wichtige Informationen zu einem aktuellen Fall hat. Einem Fall, der Max Bischoff und seinem Partner Horst Böhmer nichts als Rätsel aufgibt. Denn scheinbar wahllos dringt ein Unbekannter, der sein Gesicht unter einer Fliegenmaske verbirgt, nachts in Wohnungen und Häuser ein. Er überwältigt die Bewohner und lässt jedes Mal nur einen Überlebenden zurück. Und eine Botschaft: „Erzähl es den anderen.“
Und jetzt der Anruf aus der Langenfelder Psychiatrie. Siegfried Fissmann, einer der Patienten dort und selbst ein verurteilter Mörder, sagt diese Morde genau voraus. Bischoff bleibt nichts anderes übrig, als sich auf Fissmann einzulassen, wenn er verhindern will, dass noch weitere Menschen sterben. Auch wenn das bedeutet, dass er selbst an die Grenzen seiner psychischen Belastbarkeit gerät …

 

Nach dem schwachen ersten Band um Ermittler Max Bischoff ist dieser zweiter Band  spannend und flüssig geschrieben. Max Bischoff und Horst Böhmer sind auch hier wieder in Aktion und kämpfen verzweifelt gegen ein mordendes Monster. Arno Strobel beschreibt erstaunlich detailgetreu die verschiedenen Morde. Max' Schwester wird auch wieder mit einbezogen, auch dieser Strang ist interessant und spannend - und wird vermutlich im nächsten dritten Band zur Geschichte werden... Das Ende konnte mich auch fesselnd, auch wenn es ein wenig plötzlich und konstruiert scheint, fand ich die Idee gut.

 

Fazit:
Spannend und deutlich besser als der erste Teil.

 

 

 

 

9 von 10 Punkte

 

Danke an Fischer.

 

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