Sund, Erik Axl

Scherbenseele

Goldmann

416 S., broschiert

12,99 €

 

 

Eine Welle bizarrer Selbstmorde erschüttert Schweden. An den unterschiedlichsten Orten im Land nehmen sich Jugendliche auf ungewöhnliche, grausame Weise das Leben, und sie alle haben eines gemeinsam: Sie hören die düstere Musik eines Interpreten namens "Hunger" auf alten Musikkassetten, während sie sich umbringen. Zur gleichen Zeit wird in Stockholm der erste von mehreren einflussreichen Männern ermordet. Als Kommissar Jens Hurtig ihn mit den Selbstmorden in Verbindung bringt, zeigt sich das ganze schreckliche Ausmaß des Falls ...

 

Dieser Thriller ist eher ein solider, durchschnittlicher Psychothriller. Die Handlung nimmt zwar direkt Fahrt auf, kann mich aber nicht in den Bann ziehen. Das Einzige, was ich wirklich positiv erwähnen kann, ist der unheimliche Erzählstil aus der Ich-Perspektive des Täters. Der kommt aber nur alle paar Seiten vor. Dominiert wird das Buch von Ermittlern, mit denen ich nicht warm wurde, und Selbstmordopfern, mit denen ich nicht mitfühlen konnte. Mag vielleicht auch am Schreibstil liegen, der - eben bis auf den Täter-Stil - recht nüchtern war.

Das Buch konnte mich weder von der Geschichte noch von den Protagonisten her fesseln, was ich sehr schade finde.

Für mich ganz klar keine Leseempfehlung!

 

Fazit: Solide - nicht mehr, nicht weniger. Blasse Protagonisten, nüchterner Stil und keine überzeugende Handlung. Schade!

 

 

6 von 10 Punkte

 

Danke an den Goldmann-Verlag.

 

 

 

 

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