Susi, Pauliina

Das Fenster
dtv

528 S., broschiert

16,90 €

 

 

Leia Laine (35) soll Leiterin einer Helsinkier Beratungsstelle für sexsüchtige Männer werden. Nach einem Talkshowauftritt geht ein hasserfüllter Shitstorm auf sie nieder, sie bekommt Drohungen per SMS, kurz darauf werden ihre Konten gesperrt. Doch von wem?
Der abgedrehte Hacker »Land-0, der größten Spaß daran hat, virtuelle Grenzen zu überschreiten, hat es auf sie abgesehen. Doch nicht nur er …
Leia ahnt nicht, dass es letztlich um ein hochbrisantes Skype-Video geht, auf dem der Justizminister zu sehen ist und das sie selbst im Besitz haben soll – bis es fast zu spät ist: Ihre 16-jährige Tochter Vivii gerät ins Fadenkreuz der Verfolger …

 

Zu Beginn der Geschichte werden die Protagonisten von der Autorin vorgestellt. Danach werden sie in eine sehr komplexe und irgendwie arg konsturierte Story verknüpft. Immer wieder gibt es zwar Spannungsmomente und Wendungen, alles scheint aber auch ein wenig abgehoben und überzogen zu sein. Die Story gelangt dann allerdings zu einem Wendepunkt und kann den Leser mit einem sehr überraschenden Ende belohnen.
Ohne Frage ein spannender Thriller, der realitätsnah wirken solle, allerdings das ein oder andere mal zu überzogen und zu konstruiert ist. Die Handlung kann auf jeden zutreffen, denn niemand ist vor Zufällen geschützt.
„Das Fenster“ ist kein Buch, das „mal eben so“ zu lesen ist, dafür ist es zu komlex mit zu vielen Charakteren. Aufmerksames Lesen ist somit Pflicht.

 

Fazit:
Ein Thriller, der mit den Ängsten von virtuellen Gefahren spielt - und dabei am Ende ein wenig zu konstruiert daherkommt.

 

 

 

 

6 von 10 Punkte

 

Danke an dtv!

 

 

 

 

 

 

 

 

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