Taylor, C. L.

Träum was Böses

Piper-Verlag

432 S., TB

9,99 €


Böse Träume, so heißt es, sind der Schlüssel zu deinen geheimsten Ängsten. Doch was, wenn dein schlimmster Albtraum Realität wird? Wenn dir das Wichtigste in deinem Leben, deine eigene Tochter, genommen wird? Alles, was dir bleibt, ist ihr letzter Tagebucheintrag, der dir das Blut in den Adern gefrieren lässt. Und die leise Ahnung, dass du auf der Suche nach der Wahrheit niemandem mehr trauen kannst. Nicht mal dir selbst.


Als ich den Klappentext gelesen habe und dann mit der Geschichte richtig angefange habe, war ich zunächst doch etwas verwundert: Denn irgendwie hatte ich mit etwas anderem gerechnet.

Was un C. L. Taylor dann aber bietet, ist schon recht ordentlich: Es ist einerseits verwirrend, weil viele Thesen und Aussagen der Protagonisten, die dann und wann auch wieder revidiert bzw. abgeändert werden. Nichtsdestotrotz lebt es andererseits von Spannung, die hier durchaus geboten wird. Das liegt v.a. auch daran, dass nach den Kapitelenden oftmals ein Rückblick geboten wird, die Geschichte der Protagonistin Sue und ihr (früheres) Liebesverhältnis mit James. Dieses wird recht extrem dargestellt - und durch eine dementsprechende Ausdrucksweise noch unterstrichen.


Die Protagonisten können in ihrer Rolle vollends aufgehen und überzeugen. Sie sind so authentisch, wie es ihre Rolle eben hergibt.


Schreibstil und Co sind auch angenehm. Kapitellänge passt.

Insgesamt eine stimmige Story, sehr spannend, mit einer guten Auflösung, die man in Teilen zwar schon vorher erahnen kann, in ihrem vollen Ausmaß jedoch nicht,


Fazit: Gut durchdachter Thriller, den man schon mal lesen sollte!





9 von 10 Punkte


Danke an Literaturschock!




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