Temple, Peter

Die Schuld vergangener Tage

Penguin Verlag

336 S., TB

10,00 €

 

 

Mac Faraday glaubt nicht, dass sich sein Freund Ned das Leben genommen hat. Er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, denn wenn es nicht Selbstmord war, muss es Mord gewesen sein. Faradays Nachforschungen führen ihn zu einer Erziehungsanstalt. Dabei entdeckt er eine Mädchenleiche in einem stillgelegten Bergwerksschacht. Nach und nach kommt Faraday denen auf die Spur, die zahllose Mädchen aus der Erziehungsanstalt missbraucht haben. Je näher er der Wahrheit kommt, desto mehr bringt ihn seine Recherche selbst in Gefahr.

 

Guter Beginn in einen interessant klingenden Thriller, der aber schnell abflacht und - je länger die Story voranschreitet - langatmig und uninteressant wird.

Der Klappentext versprciht einen spannenden Thriller und lässt auf fesselnde Lesestunden hoffen. Zumindest 30 spannende Minuten wird man an diesem Thriller tatsächlich haben, denn ab dem Zeitpunkt beginnt er schon, wieder abzuflachen. Als hätte es sich der Autor anders überlegt und versucht, möglichst schnell, das Buch beenden zu können. Das habe ich beim Lesen auch immer wieder versucht bzw. darauf gehofft, dass es irgendwann ein Ende hat. Doch leider zieht sich der Roman - der über weite Strecken in der Tat nur ein Roman ist - hin und verliert einiges an Spannung und vielversprechender Story. Denn nicht nur die Charaktere, sondern auch der Inhalt wird irgendwann schwach.

Schade, schade, denn der Klappentext versprach Besseres. Der Inhalt hat das allerdings nicht geliefert. Mehr als Durchschnitt ist dieses Buch leider nicht.

 

6 von 10 Puntke

 

Danke an den Penguin Verlag!

 

 

 

 

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