Thiemeyer, Thomas

Devil's River

Droemer Knaur

512 S., broschiert

16,99 €



Es bedarf eines Ungeheuers, um ein Ungeheuer zu töten...
Kanada 1878. River, eine junge Frau vom Stamm der Ojibwe, muss miterleben, wie ihr Dorf von etwas heimgesucht wird, das kein Mensch sein kann. Die Hütten von einer gewaltigen Kraft zerstört, Männer und Frauen grausam ermordet, scheint eine uralte Legende zum Leben erwacht zu sein. River schwört Rache – und verbündet sich mit einem gesuchten Mörder.
England 2015. Durch den Tod ihrer Großmutter aufgerüttelt, begibt sich die Studentin Eve auf die Spur eines Familiengeheimnisses, das in der kanadischen Wildnis wurzelt ...


Ein ganz tolles Buch: Inhaltlich unglaublich spannend, nur mit einer kleinen Schwäche. Die möchte ich auch gleich zu Beginn nennen. Aus dem Klappentext geht hervor - zumindest ging es mir so - dass die Anteile der beiden Perspektiven (damals und heute) undgefähr gleich sind. Sind sie aber nicht. Im Buch geht es zu drei Vierteln um die Geschehnisse damals. Das, was heute passiert ist folgendes: Eve findet Großmutters Erbe. Die Geschichte von damals als Buch verpackt. Und darin liest sie. Dadurch wird die Geschichte in der Geschichte erzählt und nur stellenweise durch ein paar Kapitel unterbrochen, die man an einer Hand abzählen kann, und die in der Jetzt-Zeit spielen, aber sich nicht wirklich um das wichtige Geschehen drehen. sondern Eve eher aus ihrem Lesevergnügen reißen.

Insgesamt ist aber genau diese Geschichte aus dem Kanada 1878 wirklich gelungen, abwechslungsreich und spannend bis zum Ende.

Etwas anderes, neues, das ich zumindest so noch nicht gelesen habe.


Fazit: Spannende Idee mit in die Irre führendem Klappentext ;-)



8 von 10 Punkte


Danke an Droemer Knaur.





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