Torreck, Ulf

Fest der Finsternis

Heyne Verlag

672 S., broschiert

14,99 €

 

 

Paris im September 1805. Der intrigante Polizeiminister Joseph Fouché regiert die Stadt mit eiserner Hand. Doch die Bewohner der Weltmetropole sind ergriffen von Angst. In finsteren Gassen werden die Leichen blutjunger Mädchen gefunden, die Brutalität der Morde ist beispiellos. Der für seinen Jagdinstinkt berühmte Polizist Louis Marais arbeitet wie besessen an dem Fall. Marais weiß, dass es ein Monster braucht, um ein Monster zu jagen. Er greift auf die Hilfe eines alten Bekannten zurück, der hinter den Mauern des Irrenhauses von Charenton sein Leben fristet. Doch damit führt Marais den Alptraum erst zu seiner wahren Größe …

 

Ein düsterer Thriller, der im historischen Frankreich spielt.

Die Geschichte ist spannend, unheimlich und vor allem eines: sehr, sehr düster. Die Kombination des historischen Frankreichs mit einem grausamen Mordfall und unheimlichen Geschehnissen, dazu skurriler Ermittler, die ungleicher nicht sein könnten. Eine Mischung, die voll aufgeht.
Die Charaktere sind grandios gut angelegt: Sie haben eine Geschichte, machen eine Entwicklung durch, wirken währenddessen authentisch und erfüllen ihre Rolle perfekt.
Dazu eine spannende, abwechslungsreiche und voller Wendungen angelegte Story, die gut recherchiert wurde.

Der Schreibstil ist angenehm, flüssig zu lesen und kann Spannung erzeugen und den Leser somit an die Geschichte fesseln.

 

Fazit:
Alles in allem ein sehr gelungener historischer Thriller mit zwei weltklasse angelegten Progatonisten.

 

 

 

 

9 von 10 Punkte

 

 

 

 

 

 

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