Tremayne, S. K.

Eisge Schwestern

Droemer Knaur

400 S., TB
14,99 €



Ein Jahr nachdem die sechsjährige Lydia durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, sind ihre Eltern Sarah und Angus psychisch am Ende. Um neu anzufangen, ziehen sie zusammen mit Lydias Zwillingsschwester Kirstie auf eine atemberaubend schöne Privatinsel der schottischen Hebriden. Doch auch hier finden sie keine Ruhe. Kirstie behauptet steif und fest, sie sei in Wirklichkeit Lydia, die Eltern hätten den falschen Zwilling beerdigt.
Bald hüllen Winternebel die Insel ein, Angus ist beruflich oft abwesend, und bei Sarah schleicht sich das unheimliche Gefühl ein, etwas stimme nicht. Zunehmend fragt sie sich, welches ihrer Mädchen lebt. Als ein heftiger Sturm aufzieht, sind Sarah und Kirstie komplett isoliert und den Geistern der Vergangenheit ausgeliefert.


Die ganze Atmosphäre ist recht gut dargestellt, mystisch, unheimlich, spannend.

Was eines der größeren Probleme ist, ist aber, dass das Buch stellenweise nur so vor ellenlangen Natur- und Landschaftsbeschreibungen strotzt und somit unnötige Längen hat.

Ein weiterer Negativ-Punkt ist, dass die Kapitel immer aus Sicht eines der Elternteile ist. An sich ist das gut. Schade istz jedoch, dass dabei immer wieder Wiederholungen entstehen.

Auch etwas enttäuscht war ich dann, als so ca. in der Hälfte des Buches schon aufgelöst wurde, welcher Zwilling gestorben ist. Damit habe ich nicht gerechnet. Zumindest nicht so schnell.

Das Ende schließlich konnte mich auch nicht wirklich rumreißen. Es hat mir wie vieles im gesamten Buch nicht wirklich gefallen.


Fazit: Die Grundidee, das Unheimliche, konnte teilweise überzeugen. Insgesamt habe ich jedoch zu vielen Negativ-Punkte im Buch gefunden, weshalb ich persönlich es nicht empfehlen kann.




5 von 10 Punkte


Danke an Droemer Kanur.





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