Tsokos, Michael

Sind Tote immer leichenblass?

Droemer Knaur

192 S., broschiert

14,99 €

 

 

Werden Mordopfer tatsächlich von den Angehörigen in der Rechtsmedizin identifiziert? Sind Rechtsmediziner bei der Verhaftung eines Verdächtigen dabei? Nehmen sie an der Vernehmung von Zeugen teil? Und reiben sie sich vor der Obduktion Mentholpaste unter die Nasenlöcher, damit sie den Leichengeruch überhaupt ertragen können? Szenen wie diese gehören zum Standardrepertoire von Fernsehkrimis. Doch mit der Realität haben sie nur selten etwas zu tun. Meist handelt es sich um Klischees von Vorgängen im Sektionssaal. Michael Tsokos, Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner und vielfacher Bestsellerautor, nimmt die bizarrsten Irrtümer aufs Korn. Er erläutert die teils groben Fehler und informiert unterhaltsam und spannend zugleich über die Mittel und Methoden der Rechtsmedizin.

 

Es ist nicht ganz leicht, dieses Sachbuch zu rezensieren, weshalb ich mich auf das Wesentliche beschränke und gleich mein Fazit vorab gebe: Für die, die sich für Rechtsmedizin interessieren, ist das Sachbuch sicherlich ganz interessant und nett. Für Thrillerleser und -gucker, sowie Tatort-Fans vermutlich auch.

Ansonsten ist es aber das, was es bleibt: Ein Sachbuch. Der Klappentext verspricht ein unterhaltsames und spannendes Buch, für mich war es "nur" ein normales Sachbuch, was über diesen speziellen Bereich informiert.

Sehr unterhaltsam dagegen waren die kleinen Zeichnungen und Bilderchen, die den text aufgelockert haben ;-)

 

Fazit: Ein Sachbuch, für alle, die sich für diesen Bereich interessieren oder informiert werden wollen.

 

 

 

 

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