Tsokos, Michael

Zerschunden

Droemer Knaur

432 S., broschiert

14,99 €

 

 

Ein Serienkiller, der europaweit in der Nähe von Flughäfen zuschlägt. Er ist schnell, er ist unberechenbar, und er ist nicht zu fassen. Seine Opfer: Alleinstehende Frauen, auf deren Körper er seine ganz persönliche Signatur hinterlässt. Ein Fall für Rechtsmediziner Fred Abel vom Bundeskriminalamt, der plötzlich tiefer in den Fall involviert ist, als er möchte. Denn der Hauptverdächtige ist ein alter Freund, dessen kleine Tochter im Sterben liegt.

 

Die Geschichte braucht meiner Meinung nach etwas Anlaufzeit und ist - ich möchte nicht sagen plätschert - auch im weiteren Verlauf kein rasanter Thriller. Eher guter, solider Krimi um die menschenlichen Abgründe.

Er kann unterhalten, ist aber für mich kein Weltklasse-Buch. Da fehlte mir einfach das Fesselnde, das Besondere in der Geschichte.

 

Die Charaktere sind gut, haben auch eine gewisse Tiefe.

Wir erfahren im Verlauf immer mehr über sie und sie entwickeln sich auch weiter, was mir besonders gefallen hat.

 

Der Schreibstil ist solide, gut und flüssig zu lesen. Insgesamt sehr angenehm und man kommt so recht schnell voran mit der Story.

 

Fazit: Guter, interessanter Auftakt einer Reihe, die authentische Fälle aufrollt.

 

 

8 von 10 Punkte

 

Danke an Droemer Knaur.

 

 

 

 

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