Ulbricht, Arne

Nicht von dieser Welt

KLAK Verlag

290 S., broschiert

14,90 €

 

 

Heinz ist ein Single, der gern liest, Schach spielt und seinen Hund verwöhnt. Ein Mann, der weder Handy noch Fernseher besitzt, nicht auf Facebook ist und sich nicht für Fußball interessiert. Seinen Lebenstraum, junge Menschen als Lehrer für Sprache und Literatur zu begeistern, hat Heinz eigentlich längst begraben…
Doch plötzlich steht er in einem Klassenraum eines Gymnasiums der Generation Selfie und WhatsApp gegenüber. Dort sitzen Olaf und seine Freunde, die die Schüler gegen Heinz aufwiegeln und vor keiner Eskalation zurückschrecken. Aber da sind auch sein skurriler Kollege Sker und vor allem zwei Schüler, die seinen Schutz brauchen. Vor einer Klassenfahrt hofft Heinz auf einen Neuanfang. Doch es kommt anders und Heinz entschließt sich, den Schülern in diesem Psychokrieg eine grausame Lektion zu erteilen.

 

Ich weiß nicht genau, was ich von dem Buch halten soll.

Einerseits versucht es, lustige Szenen zu vermitteln, mit Spaß und Humor die heutige Schüler-Generation näher zu bringen. Andererseits zeichnet es das Psychogramm eines (meiner Meinung nach) unfähigen Leheres (der dieser Beruf eigentlich gar nicht ausüben sollte, sondern es nur macht, weil er glaubt, dass es etwas für ihn sein KÖNNTE!).
Das Problem bei beidem: Nichts halbes, nichts Ganzes. Der Humor trifft meinen Geschmack nicht, versucht auf Teufel konm raus, lustig zu sein, kann madit aber nicht punkten.

Das Psychogramm wird erst gegen Ende einigermaßen spannend, davor...naja...langatmig. Dazu trägt auch der Schreibstil bei, der mich nicht vom Hocker gerissen hat.

Alles in allem ein Roman, den man meiner Meinung nach nicht unbedingt lesen muss - man würde nichts verpassen. Das Ganze ist aber vor allem eins: Geschmackssache!

 

Fazit: Leider nichts für mich. Die Grundidee war wirklich stark, die Umsetzung hat mich enttäuscht.

 

 

6 von 10 Puntke (3 Sterne)

 

Danke an Literaturtest!

 

 

 

 

 

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