Varenne, Antonin

Die Treibjagd

Penguin Verlag

304 S., TB

10,00 €

 

 

Zwei rivalisierende Familien kämpfen seit Generationen um die Herrschaft über ein gottverlassenes Nest im Massif Central. Die Courbiers und die Messenets führen ihre Provinzimperien mit harter Hand und unter rücksichtsloser Ausbeutung von Mensch und Natur. Rémi Parrot, der seit seiner Jugend entstellte Revierjäger, kämpft als einsamer Cowboy gegen die verkrusteten Clanstrukturen und um die Liebe der schönen Michèle Messenet. Als er einem Umweltskandal auf der Spur ist, beginnt eine mörderische Treibjagd durch düstere Wälder und unterirdische Tunnelsysteme. Fein gesponnener, archaischer Thriller um Schuld und Sühne vor der grandiosen Kulisse einer einstmals erhabenen Landschaft.

 

Schwierig, diesen Roman zu beurteilen - ich bin zweigespalten, weil mich "Die Treibjagd" von Antonin Varenne nicht richtig abholen konnte, was vor allem am Schreibstil lag. Mit diesem kam ich leider nicht klar. Der Autor schreibt in einem sehr nüchternen, harten Stil mit langen Sätzen, was nicht flüssig zu lesen war. Deshalb konnte mich die Geschichte um die Familienclans auch nicht abholen. Nicht falsch verstehen - die Geschichte ist zwar speziell und von der Idee her interessant: Allerdings muss man sich damit identifizieren können oder zumindest etwas mit dem Stil und der Art, wie hier über die Familien, Skandale und schließlich die Treibjad berichtet wird, anfangen können.

Ein Thriller ist das Buch nicht, Roman trifft es da schon eher. Denn die Geschichte hat definitv seine Spannungsmomente und kann da auch überzeugen, allerdings eben nicht die ganze Zeit. Das ist aber auch Geschmackssache.

 

Fazit:
Leider nicht unbedingt das Buch für mich: Ich konnte mich mit der Erzählweise nicht identifizerien und so konnte mich die Story um die Familienclans nicht abholen.

 

 

 

 

6 von 10 Punkte

 

Danke an den Penguin Verlag!

 

 

 

 

 

 

 

 

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