Vaucher, Thomas

Die Akte Harlekin

Riverfield Verlag

352 S., gebunden

22,00 €

 

 

Ein Serienkiller, der seine Opfer sämtlicher Körperflüssigkeiten beraubt, versetzt die Bevölkerung in der Hansestadt Bremen in Angst und Schrecken. Die Angehörigen der Ermordeten begehen wenige Tage nach den Verbrechen Selbstmord, nachdem sie angegeben haben, ihnen seien die Getöteten als Geister erschienen. Die Polizei tappt im Dunkeln und engagiert den ehemaligen Kommissar und Experten für Okkultes, Richard Winter, als externen Ermittler für den Fall. Im Laufe seiner Nachforschungen macht Winter eine grauenvolle Entdeckung, die ihn jedoch bald selbst ins Visier des Killers geraten lässt …

 

Ein Thriller, der immer mehr in das Mystersy-Genre reinrutscht. Skurrile bis unsympathische Charaktere. Eine Story die ein Horror-Autor hätte erfinden können. Und doch passt diese untypische Mischung verschiedener Elemente fast gut zusammen. Ein paar kleine Unstimmigkeiten gibt es, doch insgesamt betrachtet ist dieser Mystery-Horror-Thriller mal etwas Neues, vielleicht erfrischend Neues mit vielen Aspekten, die man so oder in dieser Kombination noch nicht gelesen hat oder sogar noch nicht kennt.

Dass die Charaktere nicht gerade einen lockeren oder sympathischen Eindruck machen, ist der Tatsache geschuldet, dass sie eben so konzipiert wurden. Lässt man sich aber mal darauf ein - und die Story etwas in die Gänge kommen - so bekommt man einen interessanten Thriller, der einen die Zeit über fesselt. Obwohl er sehr seltsame und abstruse Inhalte und Wendungen hat.

Irgendwie seltsam. Seltsam abschreckend. Aber auch eeltsam faszinierend. Ein wirklich spezielles Buch, bei dem einiges noch nicht perfekt gelungen ist und welches sicherlich auch nicht auf jeden Geschmack zutrifft  - doch wenn man sich darauf einlässt, kann einem "Die Akte Harlekin" ein paar spannende Lesestunden bereiten.

 

Fazit: Unkonventionell. Das beschreibt diesen sehr ungewöhnlichen, genre-übergreifenden und skurril-spannenden Thriller wohl am besten!

 

7 von 10 Punkte

 

Danke an den Riverfield-Verlag!

 

 

 

 

 

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