Veenstra, Simone

Du stirbst in meinem Herzen nicht

Kosmos

256 S., gebunden

12,99 €



Der Unfalltod ihres Vaters lässt der 18-jährigen Mara keine Ruhe. Was ist bei dem Busunglück vor einem Jahr wirklich passiert? In dem kleinen Dorf, in dem Mara noch nie heimisch war, wird sie mehr und mehr zur Außenseiterin. Nur ihre beste Freundin Sanna hält immer zu ihr. Bis der geheimnisvolle Jonah neu in die Klasse kommt. Mara fühlt sich zu ihm hingezogen. Doch auch Sanna verliebt sich in Jonah, weshalb Mara versucht, ihre eigenen Gefühle zu unterdrücken. Während Jonah Mara bei ihren Nachforschungen zum Tod ihres Vaters hilft, kommen sich die beiden langsam näher. Dabei stoßen sie auf Geheimnisse, die unter der scheinbar glücklichen Oberfläche der Dorfgemeinschaft lauern – und Mara selbst gerät mehr und mehr in Gefahr ...


Zum Inhalt kann man gar nicht mehr viel anderes sagen, das ist durch den Klappentext schon gut zusammengefasst.

Deshalb einfach mal zum Schreibstil: Der ist sehr angenehm zu lesen, sodass man recht schnell durch das Buch durch kommt.

Sehr positiv fand ich den Spannungsverlauf, der wirklich immer weiter ansteigt und den Leser mitfiebern lässt.

Insgesamt aber eher - meiner Meinung nach - ein Krimi als ein Thriller. Die Liebesgeschichte, die nebenbei noch eingebaut ist, dominiert die Story nicht übermäßig. Die Mischung finde ich gut.

Auch Protagonistin Mara ist stark: Gut ausgearbeitet handelt sie authentisch und der Leser kann sich so in sie hineinversetzen, was ich als Leser immer wichtig finde.

Das Cover gefällt mir sehr, weil die Person den Rücken dem Leser zeigt. So kann jeder sich selbst zu ihrer person Gedanken machen. Gesichter beeinflussen mich als Leser meistens, weshalb ich dann solche Cover ohne Gesichter besser finde. Und das wird hier gut gelöst!


Fazit: Spannend, unterhaltsam. Guter Jugend-Krimi.



8 von 10 Punkte




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