von Ditfurth, Christian

zwei Sekunden

carl's books

464 S., broschiert

14,99 €

 

 

Terroranschlag beim Staatsbesuch in Berlin. Nur um zwei Sekunden verpasst die Bombe die deutsche Bundeskanzlerin und den russischen Präsidenten. Die Russen behaupten, dass tschetschenische Terroristen hinter dem Anschlag stecken – doch eine Bekennerbotschaft gibt es nicht. Verfassungsschutz, Bundeskriminalamt und Berliner Polizei tappen im Dunkeln. Öffentlichkeit und Politik fordern Ergebnisse. Der Druck wächst. Widerwillig akzeptiert das BKA, dass Hauptkommissar Eugen de Bodt eigene Ermittlungen anstellt. Vor allem in höheren Polizeikreisen ist de Bodt unbeliebt bis verhasst. Doch will sich niemand nachsagen lassen, nicht alles unternommen zu haben. De Bodt und seine Mitarbeiter suchen verzweifelt eine Spur zu den Tätern. Aber erst, als er alle Gewissheiten in Frage stellt, bekommt de Bodt eine Idee, wer die Drahtzieher sein könnten. Doch um sie zu entlarven, muss er mehr einsetzen, als ihm lieb ist: das eigene Leben.

 

Der sehr spannende und äußerst fesselnde Thriller kann zwei Dinge: Politthriller sein - und das, ohne groß kompliziert und komplex zu werden. Und das muss man erst einmal schaffen!
Das Buch liest sich wirklich gut, und auch für die, die nicht sooo sehr das Genre der Politthriller mögen, sei gesagt, dieser Thriller kann wirklich einiges. Das liegt größtenteils auch am Schreibstil, der sehr flüssig und angenehm zu lesen ist, so dass man von der Handlung regelrecht mitgerissen wird: Nervenkitzel ohne Ende. Auch die Filmrechte sollen schon verkauft worden sein, weshalb ich sehr gespannt bin, wie dieses wirklich gelungene Buch auf die Leinwand kommen wird.

 

Fazit: Spannend, fesselnd und nicht so komliziert, wie man es von einem Politthriller denkt - gelungene Mischung!

 

8 von 10 Punkte

 

 

 

 

 

 

 

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