Würth, Rainer

Das tote Herz

Goldmann

320 S., TB

9,99 €

 

 

Nach einem lebensgefährlichen Zusammenbruch erhält der erfolgreiche Architekt Nicolas Kober ein Spenderherz. Was er nicht weiß: Das Herz gehörte dem sogenannten „Fotografen“, einem Frauenserienmörder. Schon bald bemerkt Kober eine irritierende Veränderung an sich, hat sonderbare Träume und Phantasien. Hat er nicht nur das Herz des Fotografen geerbt, sondern auch dessen grausame Neigungen? Dann lernt Kober Solveig Jacobsen kennen, das letzte Opfer des Fotografen, das schwer verletzt überlebt hat. Und er fühlt sich sofort stark zu ihr hingezogen ...

 

Ein wirklich spannender Thriller, der sogar das ein oder andere Horror-Element an den Tag legt und das Übernatürliche a la Stephen King nicht scheut...

...und doch kann man diesen Thriller nicht mit Büchern von Stephen King vergleichen. Ganz unterschiedliche Herangehensweisen, Schreibstile, Geschichten. Und dennoch nehme ich diesen Vergleich, weil auch Stephen King sich nicht vor Horror-Elementen scheut und auch Übernatürliches in seine Romane wie Tagtägliches einbaut.

So ähnlich geschieht das auch hier. Nicolas erhält nach einem Unfall ein neues Herz. Das eines Serienkillers - und zeigt immer wieder sonderbare Anzeichen. Angefangen von Orangensaft (den er vor dem neuen Herz verabscheute, jetzt aber literweise in sich hineinkippt), bis hin zu dem Umvermeidbaren...oder doch nicht? Hier spoilere ich lieber mal nicht, denn das lohnt sich, selbst herauszufinden.

Der Schreibstil ist erstmal ungewohnt, was vor allem an den kurzen Absätzen und Sichtwechseln innerhalb der Kapitel liegt. Gewöhnt man sich erstmal daran, so nimmt die Geschichte mit Hilfe des Stils schnell Fahrt auf!

 

Fazit: Gute Unterhaltung mit ein paar spannenden Thriller-Stunden. Allerdings nur für Leser, denen Horror und Übernatürliches egal ist bzw. die diese Dinge in einem Thriller suchen!

 

7 von 10 Punkte

 

Danke an Goldmann!

 

 

 

 

 

 

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