Weir, Andy

Artemis

Heyne

432 S., broschiert

15,00 €

 

 

Jazz Bashara ist kriminell. Zumindest ein bisschen. Schließlich ist das Leben in Artemis, der ersten und einzigen Stadt auf dem Mond, verdammt teuer. Und verdammt ungemütlich, wenn man kein Millionär ist. Also tut Jazz, was getan werden muss: Sie schmuggelt Zigaretten und andere auf dem Mond verbotene Luxusgüter für ihre reiche Kundschaft. Als sich ihr eines Tages die Chance auf einen ebenso lukrativen wie illegalen Auftrag bietet, greift Jazz zu. Doch die Sache geht schief, und plötzlich steckt Jazz mitten drin in einer tödlichen Verschwörung, in der nichts Geringeres auf dem Spiel steht, als das Schicksal von Artemis selbst.

 

Jazz als Protagonistin gefällt mir eigentlich gut. Sie ist taff und bekommt ein zwielichtiges Angebot, dessen Annahme sich auf ihr ganzes Leben auswirken sollte.
Im Buch gibt es eine starke technisch-wissenschaftliche Komponente, die einen großen Part der Story einnimmt. Das fand ich teilweise ein wenig too much und zu kompliziert - vielleicht habe ich es auch einfach nicht verstanden, weil ich diese Szenen ein wenig überflogen habe.
Ansonsten liest sich die Story sehr locker runter. Erfrischend und einfach, mit einer guten Portion Humor, sodass das Lesen wirklich unterhaltend ist.

 

Fazit: Spannend und lustig - für mich eine gute Unterhaltung.