Winkelmann, Andreas
Housesitter
Rowohlt Wunderlich
496 S., broschiert

14,99 €

 

 

Stell dir vor, du kommst mit deiner Freundin aus dem Urlaub in dein Haus zurück. Du merkst sofort, dass irgendetwas anders ist: Die Möbel sind verrückt. In der Küche stehen benutzte Töpfe. Die Handtücher riechen fremd.
Dann spürst du einen jähen Schmerz - und es wird Nacht um dich.
Stell dir vor, du wachst erst nach Tagen im Krankenhaus auf.
Deine Freundin ist verschwunden - entführt.
Denn da draußen ist jemand, der sich nach einem warmen Heim sehnt. Nach einer liebenden Frau. Nach deinem Leben. Und er ist zu allem entschlossen...

 

Genau das passiert Thomas und seiner Freundin Saskia. Und nicht nur ihnen, um ein wenig vorweg zu greifen...
Nach Killgame, dem katastrophalen letzten Buch von Andreas Winkelmann, das ich gelesen habe, war ich umso mehr gespannt, wie das hier nun ist.

Und ich muss sagen, dass es mich größtenteils überzeugt hat. Ein paar Längen waren drin, ein bisschen Übertreibung hier und da und noch ein wenig konstruierte Handlung, aber im Großen und Ganzen vor allem spannend und eine super Idee, die Winkelmann hier umgesetzt hat.
Gerne hätte ich noch ein wenig mehr gelesen von dem Housesitter und seinem Vorgehen, dieses Psychospielchen, das sehr spannend aus der Sicht des Täters geschrieben war.

Apropos Schreibstil. Die kurzen Kapitel aus den unterschiedlichsten Sichten verschiedenster Figuren sind gut gelungen, erhöhen das Tempo und fesselnd den Leser an die Geschichte.
Auch die Auflösung fand ich gut, war dann aber auch ein bisschen einfach und man hätte schon früher drauf kommen können. Nichtsdestotrotz hat mich HOUSESITTER gut unterhalten können.

 

Fazit:
Spannender Thriller zu einem interessant umgesetzten Thema verspricht ein paar unterhaltsame und fesselnder Lesestunden.

 

 

 

 

7 von 10 Punkte

 

Danke an den Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar.

 

 

 

 

 

 

 

 

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