Winkelmann, Andreas

Killgame

Rowohlt Wunderlich

432 S., broschiert

14,99 €

 

 

Das Mädchen hat Angst. Seit Tagen ist sie in einem Verschlag unter der Erde gefangen.
Jemand öffnet die Klappe und wirft Laufkleidung herunter. Sie klettert aus ihrem Gefängnis und beginnt zu rennen. In die Freiheit. In den Wald.
Da zischt der erste Pfeil haarscharf an ihrem Kopf vorbei...
Dries Torwellen hat geschworen, seine Nichte Nia zu finden, die von zu Hause ausgerissen ist. Die Spur führt ihn zu einer Lodge in den tiefen Wäldern Kanadas. Ihre Betreiber werben mit einem einzigartigen Urlaubserlebnis. Einem Erlebnis, das alle Grenzen sprengt...

 

Ich habe schon lange, wirklich lange, nicht mehr so etwas haarsträubend Unrealistisches, Abgedrehtes und einfach nur Nerviges gelesen. Sorry, aber das war tatsächlich nur Bullshit, was von der ersten Seite hier geschrieben wurde. Andreas Winkelmann hat gute, wirklich gute Thriller geschrieben, doch was er hier ins Leben gesetzt hat, ist die Abholzung des Waldes für Buchseiten nicht mal annähernd etwas wert. Immerhin freut sich der Ofen, der ja auch geheizt werden will...

Aber im Ernst, Herr Winkelmann - was haben Sie sich hierbei gedacht? Es wirkt, als hätte man versucht, eine 0815-Geschichte runterzurotzen und dabei die trashigsten Trashfilme, die im TV immer aber 23 Uhr laufen, zu überbieten...

Ich weiß gerade nicht, ob ich sprachlos oder einfach nur enttäuscht sein soll, dass man so etwas seinen Lesern als Autor anbietet...

 

Fazit: Das gab es noch nie! Sensation! Allerdings halt nur im negativen Sinn... 1 von 10 Punkte muss man erstmal schaffen!

 

1 von 10 Punkte

 

Dennoch vielen Dank an den Rowohlt Verlag für das Leseexemplar!

 

 

 

 

 

 

 

 

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